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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Kritik der Syllogistik. 
383 
ihre Einteilung der Inhalte des Wissens nicht unter dem Ge- 
sichtspunkte des Seins, sondern unter dem Gesichtspunkte der 
Erkenntnis trifft: nicht wie sie „an sich“, sondern wie sie in 
der Ordnung des Erkennens und Begründens von einander ab- 
hängen und aus einander hervorgehen, sollen die Gegenstände 
sich in ihr folgen. Es ist daher auch kein Widerspruch, wenn die 
„einfachen“ Elemente, die sich für diese Betrachtungsweise er- 
geben — wie etwa der Begriff der „Ursache“ oder des „Gleichen“ 
— in Wahrheit blosse Beziehungen darstellen: einzig die Meta- 
physik, nicht die Wissenschaft hätte ein Interesse daran, noch 
hinter diese Verhältnisbegriffe und Wahrheiten auf letzte „abso- 
lute“ Grundlagen zurückzugreifen.!!‘) Während die scholastische 
Logik und Physik der „Wesenheiten‘“ vom abstrakten und inhalts- 
leeren Gattungsbegriff ausging, um ihn durch die Skala der „meta- 
physischen Grade“ hindurch bis zur untersten Art hin zu ver- 
folgen, stehen hier inhaltlich völlig bestimmte, einfache Elementar- 
verhältnisse am Anfang, die wir fortschreitend zu immer com- 
plexeren Verhältnissen weiterführen und ausbauen, 5) 
Von hier aus klärt und bestimmt sich zugleich das Ver- 
hältnis zur Syllogistik. Der Syllogismus soll keineswegs aus- 
geschaltet oder entwertet werden: ist er doch das eigentliche 
formale Beweismittel, dessen sich die Mathematik, und insbe- 
sondere die Euklideische Geometrie, bedient. Dennoch soll die 
synthetische Form des Beweises, wie sie sich hier in einem 
klassischen Beispiel verkärpert, nicht die einzige und ursprüng- 
liche bleiben. Denn wenngleich dieses Verfahren allgemein an- 
wendbar ist, wo es sich darum handelt, von gegebenen Voraus- 
setzungen aus zu unbekannten Folgerungen fortzuschreiten, so 
versagt es doch, wenn die Aufgabe in der Aufsuchung der 
Prämissen selbst besteht. Ueberall dort, wo es darauf ankommt, 
die ersten Fundamentalbegriffe selbst erst zu entdecken und 
herauszustellen — wo also, wie in der Philosophie, die „Prin- 
zipien“ nicht den Anfang, sondern das Ziel der Untersuchung 
bedeuten — da kommt die synthetisch-syllogistische Schlussart 
nur als Umkehrung einer vorangehenden und ursprünglichen 
Analysis in Frage. Der Syllogismus zwingt, aber er überzeugt 
nicht: während die Analvsis die innere Gliederung des Problems
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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