Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das kommunale Wahlrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das kommunale Wahlrecht

Monograph

Identifikator:
1882367391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238395
Document type:
Monograph
Author:
Hirsch, Paul http://d-nb.info/gnd/116905670
Lindemann, Hugo http://d-nb.info/gnd/123303990
Title:
Das kommunale Wahlrecht
Edition:
2., erg. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. Vorwärts
Year of publication:
1911
Scope:
51 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunale Wahlrecht
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Preußen
  • II. Bayern
  • III. Sachsen
  • IV. Württemberg
  • V. Baden
  • VI. Hessen
  • VII. Elsaß-Lothringen

Full text

29 
Körperschaften eine ersprießliche und für die Gesamtheit segens— 
reiche Tätigkeit entfaltet haben. So sagt z. B. der Oberbürger— 
meister Fuß⸗Kiel in einer Festschrift zur Jahrhundertfeier der 
preußischen Städteordnung (1908): „Aus vorurteilsloser Beobach— 
tung darf anerkannt werden, daß sogialdemokratische Stadt⸗ 
verordnete mit Fleiß, Ernst und Verständnis friedlich mit ihren 
andersgesinnten Kollegen und den Magistratsvertretern zu 
arbeiten vermögen, wo sie nicht in besonderen Fällen ihre straffe 
Parteidisziplin zu einem dann freilich schwer auszugleichenden 
Mißklang führt.“ Aehnlich äußerte sich der Oberbürgermeister 
von Frankfurt a. M., Herr Adickes, in seinem Vortrag auf dem 
ersten Deutschen Städtetag in Dresden: es sei längst anerkanni, 
daß gesunde und bedeutungsvolle moderne Entwickelungen aus 
dem sogzialistischen Ideenkreise herausgewachsen sind, und man 
müsse ohne weiteres anerkennen, „daß manche in deutschen Städten 
neuerdings geschaffene Ginrichtungen, wie insbesondere Arbeits— 
vermittelungsstellen, namentlich aber die zur Verbesserung der 
Lage der städtischen Arbeiterschaft unternommenen Maßnahmen 
und die Einfügung von Arbeiterschutzbestimmungen in die Sub— 
missionsbedingungen u. a. m. sozialistischen Anregungen zu ver— 
danken sind. Eine Zurückweisung sozialistischer Gedanken, nur 
ihres Ursprungs wegen, kann daher gar nicht in Frage kommen.“ 
—Ohne Uebertreibung kann man sagen, daß, wenn die Ge— 
meinden allmählich anfangen, sich ihrer Pflichten und Aufgaben 
auf sozialem Gebiete bewußt zu werden, dies einzig und allein 
auf Anregungen aus den Reihben der Sogialdemokratie zurück— 
zuführen ist. 
Es ist eine völlige Verkennung der Aufgaben der Gemeinden, 
wenn man glaubt, daß sie vorwiegend wirtschaftliche Zwecke zu ver⸗ 
folgen haben und daß deshalb derjenige, der nicht mittatet, auch nicht 
mitraten soll. Nicht einzig und allein auf wirtschaftlichem, sondern 
auch auf geistigem und vor allem auf sogialpolitischem Gebiete 
haben die Komunen eine Reihe von Aufgaben zu lösen, und hierzu 
önnen sie unter den heutigen Verhältnissen die Mitarbeit der Ar⸗ 
beiterklasse gar nicht mehr entbehren. Wer den Arbeitern 
ihr Recht nimmt, wer sie daran hindert, den 
ihnen gebäührenden Einfluß in den Gemeinden 
ruszuüben, der schädigt das Gemeinwohl, der 
hemmt die Entwickelung der Kommunen. 
Die nachstehende Schilderung der Wahlgesetze in den größten 
deutschen Bundesstaaten soll zeigen, ein wie schweres Unrecht den 
Minderbemittelten zugefügt wird. 
Ehe wir aber diese Aufgabe in Angriff nehmen, seien die 
hauptsächlichsten Mittel, mit denen die Bourgeoisie die Fernhaltung 
der Arbeiterklasse von der Gemeindeverwaltung anstrebt, im Zu⸗ 
sammenhange besprochen. Es sind im wesentlichen vier: Plural⸗ 
wahlrecht, hohe Bürgerrechtsgebühren, hoher Zensus und Drei⸗ 
klassenwahlrecht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Kommunale Wahlrecht. Buchh. Vorwärts, 1911.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.