Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Nationalökonomie (Teil 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

254 
ihren Produkten nachläßt, Dazu kommt, daß häufig durch neue Er- 
findungen die Herstellungskosten verschoben werden, damit die Preise 
der Produkte, wodurch wiederum die Nachfrage erhebliche Veränderung 
erleidet. Es treten hinzu die so außerordentlich häufigen und durch- 
greifenden Veränderungen .in den Geschmacksrichtungen, welche den 
einen Industriezweig lahm legen, um einen anderen zu fördern und 
wodurch bald die eine Gegend, ja das eine Iiand besonders benach- 
teiligt, ein anderes bevorzugt wird, 
Aus allem ergiebt sich die große Schwierigkeit, ein richtiges Ver- 
hältnis zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen und damit die 
großen Verschiebungen zu vermeiden, welche Krisen herbeiführen. 
Es ist begreiflich, daß auf eine bedeutende Nachfrage und Preis- 
steigerung infolge einer Ueberproduktion ein Preissturz und damit eine 
Krisis eintritt, Die verbesserten Kommunikationsmittel, sowohl im Trans- 
port wie im Nachrichtenaustausch, sind bisher nicht imstande gewesen, die 
nötige Ausgleichung herbeizuführen und damit die Krisen zu vermeiden, 
ob überhaupt bereits den akuten Charakter zu mildern, wird erst die 
Zukunft lehren. 
Um einen Anhalt zur Beurteilung der Mittel zu gewinnen, den 
Krisen entgegenzuarbeiten und ihre Folgen abzuschwächen, wird es 
nötig sein, die theoretische Seite noch etwas näher zu erörtern. 
Gegenüber den Anschauungen, wie sie in dem Vorhergehenden zu- 
sammengefaßt sind, daß die Krisen hauptsächlich zurückzuführen sind 
auf den Großbetrieb mit Hilfe der Maschinen und den Mangel an 
„..... Ordnung, um die Produktion dem Bedarfe anzupassen, wie sie schon 
sche von Ricardo, John Stuart Mill und Anderen vertreten wurden, 
der Krisen, Steht die sogenannte sozialistische Theorie, die zuerst von Robert 
Owen in den Grundzügen formuliert, dann insbesondere von Rod bertus- 
Jagetzow vertreten, in etwas anderer Weise schon in dem kommu- 
nistischen Manifest von Marx und Engels des Näheren ausgeführt 
wurde. Die Grundanschauung geht dahin, daß eine Ueberproduktion 
an sich ein Unding sei, da es stets Menschen gäbe, die bereit wären, 
jene Massen von Gütern zu verwerten, die unter den jetzigen Verhält- 
nissen einen Absatz nicht zu finden vermögen; wie Leroy-Beaulieu 
sich gelegentlich ausdrückte: eine wirkliche UVeberproduktion sei nur 
an Wiegen und Särgen möglich, die allerdings einem bestimmten Be- 
lürfnis nach der Zahl der Geburten und Sterbefälle gegenüberstehen. 
Unzweifelhaft ist es richtig, daß die Unverkäuflichkeit meist nicht 
zurückzuführen ist auf die Unverwertbarkeit der Gegenstände, sondern 
auf die Unverkäuflichkeit infolge der zu geringen Kaufkraft der Be- 
völkerung, und das ist eine Kigentümlichkeit der ganzen modernen 
Volkswirtschaft, daß eben überall die Kaufkraft entscheidend ist, nicht 
aber das Bedürfnis. Rodbertus und andere, z. B. auch Proudhon, 
gehen nun davon aus, daß die geringe Kaufkraft nur auf die unge- 
nügenden Löhne zurückzuführen sei, welche die arbeitende Bevölkerung 
erhält. Mit Hilfe der Arbeiter werden Waren in einem höheren Werte 
erzeugt als der Lohn ist, den die Arbeiter, welche die Waren herge- 
stellt haben, erhalten. Die Kaufkraft der Arbeiter wird durch ihren 
Lohn repräsentiert, sie können daher nur einen Teil der von ihnen er- 
zeugten Ware kaufen. Der Kapitalist und der Unternehmer, welche 
die Arbeiter beschäftigen und die Differenz zwischen dem Lohn und 
dem Werte des Arbeitsproduktes für sich in Anspruch nehmen, reprä- 
3entieren nach der Meinung Vieler überhaupt nur eine unbedeutende
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Nationalökonomie. Fischer, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.