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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

1853 in der Form der Ablösung und Regulierung der Verhältnisse. 
Fine wesentliche Modernisierung erfuhr die Gesetzgebung im Jahre 
1883, worauf eine Anzahl Landesgesetze folgte, Danach sind so- 
wohl Teilungen der gemeinschaftlichen Grundstücke wie blosse Regu- 
lierungen der Rechte zulässig. Es genügt der Antrag eines Teiles, 
Der Antrag einer agrarischen Gemeinschaft kann nur von der Hälfte 
der Beteiligten ausgehen. Die Gemeinheitsteilung steht auch hier selb- 
ständig da. 
8 15. 
Die Feldregulierung. 
Separation. 
Schlitte, Die Zusammenlegung der Grundstücke. Leipzig 1886. 
4, Peyrer, Die Zusammenlegung der Grundstücke. Wien 1873. 
Heberle, Die Feldbereinigung für Würtemberg nach dem Gesetz vom 30. 
März 1886. Stuttgart 1886. 
Handwörterbuch der Staatswissenschaften, 2. Aufl,, Jena. 1901. Art. Zu- 
sammenlegung der Grundstücke. 
Von noch grösserer allgemein wirtschaftlicher Bedeutung, als die 
Aufhebung der Gemeinheiten war nun die Beseitigung der Gemenglage, 
welche allerdings, wie wir sahen, meistens, besonders in Preussen 
ursprünglich gemeinsam mit jener durchgeführt wurde. Das Verfahren 
ist mit sehr verschiedenen Namen bezeichnet: der Feldregulierung 
>der Separation in Preussen, Verkoppelung in Hannover, Vereinödung 
in Bayern, Konsolidation und Kommassation in Oesterreich, sonst auch 
Zusammenlegung und Arrondierung genannt. Das Ziel der Massregel 
war, den einzelnen Besitzern ihr Land möglichst im Zusammenhange 
nahe am Gehöft, also wohl arrondiert und mit besonderem Zugang zu 
jedem Feldstück zu verschaffen. Dabei war die Voraussetzung, dass 
jedem Besitzer nicht nur dem Werte nach ein voller Ersatz für 
den früheren Besitz gewährt würde und zwar in der Hauptsache 
in Land, nur ausnahmsweise in Geld zur Ausgleichung eines Restes, 
sondern dass Jeder das bisherige Wirtschaftssystem möglichst auf- 
recht erhalten konnte, also auch gleichartiges Land nach Kulturart, 
Ausdehnung und Güte erhielt. Vollständig war dieses Ziel natürlich 
nur selten zu erreichen. Am vollständigsten in den Provinzen Ost- 
and Westpreussen, Posen, wo von vorne herein für die grösseren 
Bauern die Verlegung der Gehöfte ausserhalb des Dorfes in Aussicht 
genommen werden konnte. Dort durften auch die servitutefreien 
Landstriche, wie Bauplätze, Gartenland nach dem Gesetze mit zur Zu- 
sammenlegung gezogen werden, und durch die Hinzuziehung des Ge- 
meindelandes, vor allem der Gemeinweiden zur Aufteilung standen aus- 
gedehnte Ländereien zur Verfügung, um den sogenannten Abbau durch- 
zuführen, d, h. Einzelgehöfte ausserhalb des Dorfes mit vollem Zu- 
sammenhange des dazu gehörenden umliegenden Landes zu schaffen, 
Natürlich musste dabei für das alte Gehöft reichliche Entschädigung 
und damit die Mittel zum Neubau der Gehöfte gewährt werden. Schon 
in den anderen preussischen Provinzen des Ostens ist die Arrondierung 
nicht mit der gleichen Vollständigkeit gelungen, und in Gegenden 
mit überwiegendem Kleinbesitz und ungleichem Gelände musste man 
sich öfters mit einer unbedeutenden Verringerung der Parzellen und
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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