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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

124 — 
vermittels des Kredits in drei Jahren vollzogen wurde, ohne einen 
tieferen Eingriff in die Verkehrsverhältnisse und ohne eine schwerere 
Störung des wirtschaftlichen Ganges der betreffenden Länder mit sich 
zu bringen. 
a Weit bedeutsamer stellt sich die Vermittlung des Kredits aber 
mittel. | NnOch für den internationalen Handel heraus, der in seiner jetzigen 
Ausdehnung auf Grund von Barzahlungen absolut nicht durchzuführen 
wäre... Man sah sich deshalb schon Ende des Mittelalters genötigt, 
zur Zahlung von einem Lande zum anderen zu Anweisungsbriefen 
die Zuflucht zu nehmen. Zahlungen von Deutschland nach Amerika 
für von dort bezogenes Getreide werden meist durch Wechsel gedeckt, 
die auf ein Londoner Bankhaus lauten. Diese Wechsel werden in 
Amerika wieder benutzt, um andere Zahlungen zu decken und dienen 
in England wiederum dazu, um Lieferungen englischer aus Eisen oder 
Baumwolle hergestellter Waren nach Amerika auszugleichen. Wir 
haben später darauf ausführlicher zurückzukommen. Das Beispiel ge- 
nügt, um zu zeigen, wie die gewaltigsten Zahlungen von einem Lande 
zum anderen nicht mit klingender Münze, sondern durch Wechsel, also 
durch Kreditoperationen ausgeführt werden. Die Gefahrlosigkeit, 
Billigkeit und Einfachheit dieses Zahlungsmodus leuchtet; ein, und 
ler Milliardenumsatz zwischen einzelnen Ländern in unserer Zeit voll- 
zieht sich auf der Basis des Kredits in der einfachsten Weise. 
2. Der Kredit erspart nicht nur Transport- und Arbeitskosten bei 
den Zahlungen, sondern auch der Volkswirtschaft Metallgeld in sehr er- 
heblichen Qantitäten. Man kann rechnen, daß in Deutschland mindestens 
neun Zehntel aller Umsätze durch Kredit vermittelt werden. Es müßte 
deshalb, wenn auch nicht das Zehnfache, so doch jedenfalls das Mehr- 
fache der vier Milliarden Barmittel, die in Deutschland im Umlauf 
sind, vorhanden sein, um bei dem jetzigen Verkehr dem Bedarf an 
Münze zu entsprechen. Diese Milliarden, die sonst nötig wären, um 
damit Edelmetall zur Ausprägung anzukaufen, können jetzt in anderer 
Weise wirtschaftlich angelegt werden, zum Bau von Chausseen, Eisen- 
bahnen, Hafenanlagen usw., welche die Produktionskraft des Landes 
eben. 
83. Der Kredit macht aber auch die vorhandenen Kapitalien wesent- 
lich produktiver, indem er sie in die Hand der Personen leitet, welche 
sie besser zu verwerten imstande sind, Witwen und Waisen, Beamte, 
Rentner usw. geben ihre Kapitalien, da sie nicht selbst einen Produk- 
tionszweig betreiben können, durch Ankauf von Aktien der Industrie, 
zur Verwertung bei dem Bau von Eisenbahnen, in Hypotheken der 
Landwirtschaft usw., wodurch jeder Kapitalteil der Volkswirtschaft 
entsprechend dient, während er sonst unverwertet oder nur unzu- 
länglich ausgenutzt bliebe. Dieselbe Summe übernimmt mehrere 
Funktionen zugleich. Der Kunde der Bank kann über die bei der- 
selben eingelegte Summe disponieren, z. B. Waren kaufen; die Bank 
verleiht sie gegen Wechsel; der Darlehnsempfänger verwendet sie in 
seiner Wirtschaft, z. B. zur Lohnzahlung usw, 
4. Auch der Besitzlose vermag durch Kkreditiertes Kapital seine 
Arbeitskraft zu unterstützen, ohne seine Selbständigkeit zu opfern. 
Es ist der unendliche Segen des Kredits, daß eine tüchtige Persönlich- 
keit, deren Leistungsfähigkeit allgemein anerkannt ist, ein Darlehn 
erhalten kann, um ein selbständiges Unternehmen zu gründen, oder 
wenigstens ein weit größeres, als ihm bei einem geringen Vermögen
	        

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Le Secours de Chômage En Belgique Pendant L’occupation Allemande. 1926.
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