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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

169 — 
und Wipperzeit der Mißbrauch der Staatsgewalt bei der Ausübung 
des Münzrechts hinzu. Es wurden nämlich unterwertige Münzen 
ausgeprägt, welche nach einiger Zeit wieder in Verruf erklärt und 
zu ihrem Metallwerte eingezogen wurden, um durch neue unterwertige 
Münzen zu einem hohen Kurse ersetzt zu werden. Je größer die 
Finanznot des Fürsten war, um so öfter geschah die Verrufserklärung, 
mitunter schon nach einem Jahre, so daß Zahlungsstockungen unver- 
meidlich wurden, weil Niemand dem Werte der ausgegebenen Münze 
traute und Niemand wußte, wie lange die Münze den gesetzlichen 
Wert, zu dem sie ausgegeben war, behalten würde. Dabei war ein 
ausgedehnter Handel, namentlich internationaler Natur nicht möglich, 
und deshalb wurde durch die Banken ein neutraler Boden geschaffen, 
auf dem die Zahlung auf einer gleichen, dauernden Grundlage, un- 
abhängig von der kursierenden Münze durchgeführt werden konnte. 
Die Girobank in Hamburg akzeptierte deshalb für ihre Girogeschäfte 
eine ideale Werteinheit, die „Mark Banko“, zu einem Drittel eines 
vollwichtigen Reichstalers; und auch als später der Münzfuß des 
Reichstalers verschlechtert wurde, behielt man die ursprüngliche 
Mark mit einem angenommenen Silbergehalt von 81 g Feinsilber 
bei. Sie wurde nie ausgeprägt, sondern blieb eine Rechnungsmünze. 
Als Depositen in der Bank wurden nur Silber in Barren oder später 
auch Münzen, aber nur nach dem Silbergehalt, akzeptiert. Auch das Pfund 
Sterling, wonach die englische Bank rechnete, war bekanntlich nicht 
eine geprägte Münze, sondern ein bestimmtes Gewicht von Edel- 
metall, je nach der akzeptierten Währung: Gold oder Silber. Auf 
Grund dieser Einrichtung vollzogen sich die größeren Zahlungen nur 
auf dem Wege des Kredits durch Anweisung auf das Guthaben bei 
der Bank, und diese Erleichterung führte dazu, daß eine Menge 
Zahlungen in anderen Gegenden und von fernstehenden Kaufleuten 
üurch Anweisung auf die Bankbürger stattfanden, die untereinander 
die Abrechnung auf dem Wege des Girierens bewirkten, so daß die 
Banken bald eine Bedeutung erlangten, die weit üher den lokalen 
Markt hinausgine. 
8 50. 
Die Entwicklung der Banktätigkeit und das 
Girogeschäft. 
Rauchberg, Der Clearing- und Giroverkehr in Oesterreich-Ungarn und im Aus- 
lande. Wien 1897 
Die Entwicklung der Banktätigkeit aus diesen einfachen Anfängen Entwicklung d 
der Girobank vollzog sich nun, kurz dargestellt, in der Weise, daß Bankeeschäfte 
man._den Geschäftsverkehr nicht auf die Bankbürger beschränkte, 
sondern auch auf das übrige Publikum ausdehnte, indem auch von 
ihm Einlagen in Geld’ aufgenommen wurden, wodurch sich das Depo- 
sitengeschäft entwickelte und die Banken sich zu allgemeineren 
Sparkassen erweiterten. Der zweite Schritt ging.dahin, die aufge- 
sammelten Gelder nicht tot in‘ den Kellern der Bank liegen zu lassen, 
sondern wieder in den Verkehr zu bringen, und zwar durch Be- 
nutzung zur Gewährung von Darlehen. Man sagte sich, daß die 
Depositen nicht alle auf einmal zurückgefordert werden und daß, 
wenn die Schuldner sicher und die Darlehen nur auf kurze Zeit ge- 
währt sind, die Schuldverschreibungen, das sind die von den Schuldnern
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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