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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

Vorwort zur dritten Auflage. 
Hiermit übergebe. ich den ersten Teil meines Grundrisses in 
wesentlich erweiterter Form der Oeffentlichkeit. Ich konnte es mir 
nicht verhehlen, daß die bisherige Ausgabe hauptsächlich nur eine 
Ergänzung meiner Vorlesungen für meine eigenen Zuhörer bildete. 
Ich habe nun versucht, den Grundriß auch einem weiteren Publikum 
zugänglich zu machen. Wie ich meine Hauptlebensaufgabe stets nur 
in der Lehrtätigkeit gesehen habe, so prätendiere ich auch hiermit 
nicht, die Wissenschaft wesentlich zu fördern. Ich habe vielmehr nur 
versucht, was. ich als Gemeingut der Wissenschaft ansehe, über- 
sichtlich zusammenzufassen, wobei doch der Natur unserer Wissen- 
schaft gemäß der individuelle Standpunkt zur Geltung kommt. 
_. Wie es in den Vorlesungen die Aufgabe ist, in gedrängter Form 
nur das Wesentlichste auszuwählen und den Hörer mit Nachäruck 
darauf hinzuweisen, das Unwesentliche. aber möglichst zurücktreten 
zu lassen, so ist es in gleicher Weise in einem Grundriß der Fall. 
Wie dort.so handelt es sich auch hier nur darum, die hauptsäch- 
tichsten Lehren als Grundlage zu geben, in die Methode einzuführen, 
das Interesse zu wecken und zum weiteren Forschen anzuregen. Der 
Erfolg hängt deshalb dort wie hier davon ab, das Wesentliche vom 
Unwesentlichen in der richtigen Weise zu scheiden und für die Dar- 
stellung die richtige Form zu finden. Von diesem Standpunkt aus 
will die Schrift hauptsächlich beurteilt sein. 
Ein Grundriß soll nicht ein Lehr- und Handbuch ersetzen, in 
welchem das ganze Material niedergelegt sein muß, um daraufhin 
selbständig fortarbeiten zu können. Deshalb ist dort großes Gewicht 
auf eine umfassende Zusammenstellung der einschlagenden Literatur 
zu legen. In einem Grundriß wie in einer Vorlesung wirkt es nur 
verwirrend auf den Leser wie den Hörer, wenn ilm eine zu große 
Auswahl von Schriften vorgelegt wird, weil er selbst die richtige 
Wahl nicht zu treffen vermag. Ich habe deshalb diese möglichst be- 
schränkt, wobei natürlich wiederum das individuelle Urteil des Ver- 
fassers einseitig zur Geltung kommt. 
Mein Bestreben ist es vor allem gewesen, dem Leser das Material 
zu liefern, sich ein eigenes Urteil über die vorliegenden Fragen bilden 
zu können, erst in zweiter Linie und nachträglich habe ich meine 
eigene Ansicht ausgesprochen. Beides ist für den nötig, der erst 
in die Wissenschaft eingeführt sein will. Er bedarf eines Anhaltes 
an der Auffassung des Autors, muß aber die Möglichkeit haben, auf 
Grund des vorgelegten Wissensstoffes und durch die Vergleichung
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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