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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

63 
5 Vin 
produzierenden Gegenstandes angefertigt werden, oder dieselben ver- 
schiedene Stadien der Bearbeitung durchmachen, indem die Arbeit 
selbst in verschiedene Tätigkeiten zerlegt ist, die sich gegenseitig 
ergänzen. Bücher nennt dies Arbeitszerlegung. Philippovich stellt 
der. technischen Arbeitsteilung die Betriebsspezialisierung und die 
yesellschaftliche Arbeitsteilung, die zur Ausbildung von Ständen und 
Klassen führt, gegenüber, In einer Maschinenbauanstalt besteht eine 
besondere Abteilung für die Modelltischlerei, eine besondere für die 
Schlosserwerkstatt, getrennt von der Schmiede, in einer eigenen Ab- 
teilung findet das Formen und Gießen, in einer anderen die Montierung 
statt, ev. ist eine Abteilung für Klempnerei, Lackier- und Polsterarbeit 
vorhanden, während sich ganz davon entfernt die Zeichenräume der In- 
genieure befinden. Damit Hand in Hand geht die Standardisierung 
(s. S. 67), d. h. das Prinzip in der Produktion, Gleichartiges, Ersetzbares 
zu schaffen. Ebenso zerlegen sich die einzelnen Arbeiten, welche auf 
denselben Gegenstand verwendet werden müssen, wie bei der Stahl- 
federfabrikation, der Nadelfabrikation usw. Und auch hier wiederum 
pflegt eine Arbeitergruppe eine bestimmte einseitige Arbeit auSZu- 
führen, und in dieser wiederum jeder Arbeiter eine besondere Funktion 
auszuüben, z. B. bei dem Bedienen der Maschinen. In der Haus- 
industrie ist Arbeitsteilung z. B. in der Uhrenfabrikation im Jura 
außerordentlich ausgebildet gewesen, wo dieselbe in 53 verschiedene 
Fabrikationszweige und in über 300 Tätigkeiten zerfiel, die jede von 
besonderen Familien, mitunter von besonderen Dörfern ausschließlich 
übernommen. waren. Aehnliches ist in der Spielwarenindustrie in 
Thüringen zu beobachten. 
Die Differenzierung hat sich nun nicht nur in der Industrie, 
sondern auch in den Wissenschaften vollzogen. Nach Gründung der 
Universität Halle war längere Zeit hindurch die ganze medizinische 
Fakultät durch nur zwei Ördinarien vertreten, die noch zugleich die 
Naturwissenschaften zu lehren hatten, wie Zoologie, Mineralogie und 
Botanik und, soweit sie vorhanden war, auch Chemie. Noch im Be- 
ginn des 19. Jahrhunderts hatte der Vertreter der Chirurgie auch 
die Gynäkologie, die Augenheilkunde, die Zahnheilkunde und die Be- 
handlung der Ohren zu übernehmen, welche jetzt sämtlich ihre be- 
sonderen Vertreter haben. Die Fakultät wird gegenwärtig durch 
13 ordentliche Professoren vertreten, zu denen noch eine Anzahl 
Extraordinarien hinzukommt, welche noch besondere Teile der Heil- 
kunde als Spezialisten für Magen-, Brust, Haut- und Kinderkrankheiten 
übernommen haben, die bei den Ordinarien vereinigt sind. So ist 
überall derselbe Vorgang zu beobachten. 
‚ Ein jeder Fortschritt führt eine Differenzierung mit sich, die ‚Bildung der. 
wiederum eine Vervollkommnung und damit einen weiteren Fortschritt rufsklassen, 
anbahnt. Dies führt weiter zur Ausbildung nicht nur der verschiedenen 
Berufsklassen, sondern auch zur Scheidung der Gesellschaftsklassen, 
wie sie sich im Altertume und im Orient in krassester Weise in den 
Kastenabteilungen, im Mittelalter in den Ständen, die sich schroff 
gegenüberstanden, wie noch in der neueren Zeit in Hoch und Niedrig, 
Arm und Reich, Gebildeten und Ungebildeten finden. Auf den Streit 
zwischen Schmoller und Bücher, welches Moment das primäre, 
welches das sekundäre, ob Begabung und Besitz als Ursache der 
Arbeitsteilung anzusehen ist, oder ob umgekehrt durch die Arbeits- 
teilung sich jene Verschiedenheit in Begabung und Besitz durch Ver-
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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