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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

66 — 
{rbeitsteilung 
im großen 
unter Be- 
ıntzung von 
Maschinen. 
Standardisie- 
rung. 
kation usw. beobachten, wo von einer Anzahl Arbeitern, Arbeiterinnen 
und Kindern jede Person einen Teil der Arbeit auf sich nimmt, die eine 
z. B. das Holz in kleine, gleichmäßige Stücke zersägt, die von einer 
anderen sofort an der Drechselbank in Kegel, Puppen usw. verwandelt 
werden, während eine Anzahl Kinder, von denen jedes ein oder zwei 
Farbentöpfe vor sich hat, derart beschäftigt wird, daß das eine mit 
ein paar Strichen mit seiner Farbe den Rock der Puppe bemalt, sie 
dem Nachbar zuschiebt, der mit anderer Farbe die Beinkleider, ein 
dritter Hut, Stiefel, Knöpfe darauf trägt, bis die ganze Bemalung 
fertig ist. So fällt durch die Vermeidung jedes unnützen Wechsels 
auf jeden Arbeiter in der Stunde eine außerordentlich große Zahl von 
fertiggestellten Stücken. 
Durch Ausbildung des Betriebes im großen und besonders durch 
die Heranziehung der Maschine, wird gerade dieses Moment der Arbeits- 
teilung in hervorragender Weise zur Ausnützung gelangen. Ein solches 
Beispiel bietet der Großbetrieb in der Schlächterei. Während der kleine 
Handwerker das Ausschlachten eines Tieres von Anfang bis zu Ende 
selbst vollzieht und deshalb an einem Tage nur wenig Stücke zu be- 
wältigen vermag, ist die Arbeitsleistung z. B. in der großen Schlächterei 
von Armour in Chicago durch Arbeitsteilung in der gewaltigsten Weise 
gesteigert. Ein Mann tut daselbst nichts, als dem in einen kleinen 
Raum zu ihm getriebenen Schwein eine Kette um einen Hinterfuß zu 
schlingen, wozu er kaum mehr als eine Minute gebraucht. Die an 
einem großen Rade befindliche Kette wird mit dem Schwein von einer 
Maschine in die Höhe gezogen, führt dasselbe auf ein kleines Rad, auf 
welchem es von selbst auf einer Schiene langsam weiter fährt, einen 
zweiten Mann passiert, der nichts tut als dem vorbeifahrenden Schweine 
mit einem Stich am Halse die Schlagader zu öffnen. Während das 
Tier auf der Schiene weiter fährt, verliert es das Blut, welches in 
einer Rinne aufgefangen wird. Am Ende der Schiene fällt es von 
selbst in einen großen Kessel mit heißem Wasser, wird darin umgewälzt 
and in einen Zylinder geschoben, in dem eine Maschine die Borsten 
abschabt. Sobald es aus dem Zylinder unten herausfällt, werden die 
Reste der Borsten von ein paar Arbeitern ergänzend beseitigt und das 
Tier wieder mittels Ketten auf eine neue Schiene hinaufgezogen, auf 
der es weiter in den Arbeitsraum rollt, um zerteilt zu werden. Der 
erste der in einer Reihe stehenden Arbeiter schlitzt den Leib auf, der 
zweite nimmt einen Teil der Eingeweide heraus, der dritte und vierte 
die übrigen, um sie in bestimmte Fässer zu verteilen; die Folgenden 
zerlegen das Tier in wenig Minuten in verschiedene Teile, die dann als 
Schinken, Speckseiten usw. zur weiteren Behandlung in die einzelnen 
Abteilungen des großen Etablissements gelangen. In kaum anderthalb 
Stunden ist der Schlachtprozeß beendigt und es können Hunderte von 
Tieren pro Arbeiter auf diese Weise an einem Tage mit Hinzuziehung 
der Maschinen geschlachtet werden, obgleich die Hauptleistung der 
menschlichen Hand vorbehalten bleibt, die aber durch die Organisation 
zu so ungleich höherer Leistung gebracht werden konnte. In einer 
Stunde können dort 800 Schweine und 300 Ochsen geschlachtet werden. 
Von besonderer Bedeutung hat sich die sogenannte Standardi- 
sierung erwiesen, die besonders in Amerika ausgebildet ist. Man ver- 
steht darunter die Herstellung bestimmter Typen, die sich bewährt haben, 
völlig gleichartig, daher ersetzbar sind, in Massen und ev. in Vorrat. Das 
ist in der Landwirtschaft wie in der Industrie von höchster Bedeutung.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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