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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

125 
vereins. Damit hat sich aber der Charakter jener organisato- 
rischen Bestimmungen von Grund aus verändert. Nicht bloss in 
dem Sinne, dass sie früher vereinsrechtliche waren, jetzt staats- 
rechtliche sind; das würde nur über ihre Quelle etwas besagen 
und deshalb der Frage nach einer etwaigen Reception nicht prä- 
judieiren. Aber ihr Inhalt ist ein verschiedener. Sie bedeuten 
innerhalb der Reichsverfassung die Rechtssätze, nach denen sich 
Recht und Pflicht der Glieder eines Staates zur Mitwirkung bei 
der Gesamtwillensbildung des Staates bemisst, sie stellen den 
Antheil der Mitträger einer Staatsgewalt an der Herrschaft 
des Staates in ihrem wichtigsten Punkte fest. Im Bunde war 
nichts von einer Herrschaft der (tesamtheit über die sie bilden- 
den Staaten oder ihre Unterthanen vorhanden; er hatte „Social- 
vewalt“, keine Staatsgewalt. Um auf die Art der subjektiven Rechte 
abzustellen, jene Normen des Bundesrechts gewährten den Bun- 
desgliedern Gesellschaftsrechte in einem Verein, die Normen 
der Reichsverfassung geben den Gliedstaaten Mitgliedschaftsrechte 
innerhalb einer Korporation. Aebhnlich steht es aber auch, 
um das hier gleich anzuschliessen, mit anderen Elementen der 
Reichsverfassung „föderativen‘“ Charakters, z. B. der theilweisen 
Basirung des Reichsfinanzwesens auf Matrikularbeiträge der Einzel- 
staaten, der Verwendung des Kontingentssystems bei der Organisa- 
tion des Reichsheeres. Auch hier äusserliche Herübernahme staaten- 
bündlerischer Institutionen, die doch einen veränderten Inhalt auf- 
weisen, sobald man sie in einzelne Rechtsverhältnisse aufzulösen 
anternimmt. 
Wir fragen weiter: hat das Reich an den Stellen seiner Ge- 
setzgebung, wo es, abgesehen von jenen organisatorischen Normen, 
bestimmte einzelne Rechtsverhältnisse zwischen sich und den 
Gliedstaaten begründete, völkerrechtliche Regeln recipirt? 
Die Frage ist nicht identisch mit der andern, ob es denkbar 
ist, dass für Beziehungen zwischen Reich und Einzelstaat Völker- 
recht in Geltung sei — nicht völkerrecht-recipirendes Staats- 
recht, sondern reines Völkerrecht. Diese Frage zunächst ist 
unbedingt und ohne Ausnahme zu verneinen. 
Völkerrecht kann nur bestehen zwischen koordinirten 
Staaten. Nur ihre Beziehungen sind taugliches Objekt völker- 
rechtlicher Normirung. Jedes Verhältniss eines herrschenden zu 
ainem heherrschten Gemeinwesen ist deshalb dem Kreise der
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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