Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

257 
richteter Rechtswillen vorzustellen, so wäre nach dem oben 
(S. 165 ff.) Ausgeführten das Verhältniss der beiden Rechtsquellen 
a priori als Verhältniss entweder der Neben- oder der Ueber- und 
Unterordnung zu denken. . 
Unmöglich wiederum ist das Erste. Völkerrecht und Lan- 
desrecht entspringen nicht koordinirten Quellen, zwischen 
denen also eine rechtliche Beziehung nur durch eine dritte, beiden 
gleichmässig übergeordnete Quelle hergestellt werden könnte. Die 
Entstehung des Völkerrechts durch Bildung eines Gemeinwillens, 
in dem der Einzelstaatswille begriffen ist, schliesst eine solche 
Annahme aus. 
Ebenso unmöglich aber ist es, die Quelle des Völkerrechts 
der des Landesrechts oder diese der des Völkerrechts als über- 
geordnet in dem besonderen Sinne zu beirachten, dass der 
Wille. der einen für die Geltung der aus der anderen fies- 
senden Rechtssätze entscheidend sei. 
Dass es das Landesrecht nicht sein kann, dem eine derartig 
übergeordnete Stellung zukäme, ist so selbstverständlich, dass es 
sich kaum lohnt, die Frage ernsthaft zu erörtern. Das Landes- 
recht dankt sein Leben dem Willen eines Staates, das Völker- 
recht einem Gemeinwillen, in dem der Einzelstaatswille be- 
schlossen ist. Dieser Einzelwille kann jenem Gesamtwillen nicht 
überlegen sein. Unmöglich also, dass ein Landesrechtssatz über 
die Gültigkeit eines Völkerrechtssatzes, genauer: darüber 
entscheidet, ob aus der zum Zwecke der Bildung eines inter- 
nationalen Rechtssatzes vorgenommenen Vereinbarung ein Rechts- 
satz hervorgehe. Nicht einmal die „Gültigkeit“ der zu diesem 
Zwecke geschehenen Handlungen der Staatsorgane, der Mit- 
wirkungsakte bei einer Vereinbarung, vermag das Recht ihres 
Staates zu bejahen oder zu verneinen. Es kann sie zulassen oder 
verbieten. Es kann erklären, dass sie nur unter gewissen Vor- 
aussetzungen als Akte des Staates zu betrachten seien. Es kann 
über die Gültigkeit der von den Staatsorganen im Anschlusse an 
einen völkerrechtlichen Vertrag vorgenommenen, auf, Einführung“ 
des Vertrages ins staatliche Recht abzielenden Handlungen be- 
stimmen. Aber es ist schlechterdings unfähig, einer im Be- 
reiche des internationalen Verkehrs abgegebenen Willenserklärung 
irgend -eines Subjektes für den Umkreis des Völkerrechts 
rechtliche Wirkung zu verleihen oder zu versagen. Etwas ganz 
Triepel. Völkerrecht und Landesrecht. 17
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.