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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

379 — 
Erweiterung des Verordnungsrechts kein Bedürfniss. Denn genau so 
wie das „international unentbehrliche“ Recht nicht für Erfüllung 
aller denkbaren zukünftigen Pflichten zu sorgen brauchte, weil 
diese Pflichten dem Staate nicht gegen seinen Willen auferlegt 
werden können, so hat auch hier die Regierung im allgemeinen 
keinen Anlass, sich die Ausführung künftiger Vereinbarungen oder 
Verträge zu erleichtern; sie braucht sie ja nicht definitiv abzu- 
schliessen, ehe sie nicht bei der Volksvertretung das nothwendige 
Landesgesetz selbst oder die gesetzliche Ermächtigung zur Rechts- 
verordnung durchgedrückt hat.!) Vielmehr beschränkt sich das 
„erleichternde Recht“ dieser Art auf zwei Fälle. 
Es wird angewandt einmal, wenn sich ein bisher absoluter 
Staat eine konstitutionelle Verfassung giebt. Dann spricht er 
vielleicht aus, wie die Anhaltische Landschaftsordnung vom 
18. Juli/31. August 1859, es bedürfe der Genehmigung des Land- 
tags nicht zu Gesetzen, die sich „als Ausflüsse bereits“ — d. h. 
zur Zeit der Emanation der Verfassung — „bestehender Staats- 
verträge“ darstellten ($ 19). 
Zweitens aber ist solche Bestimmung dort am Platze, wo dem 
Staate ausnahmsweise durch „Beschluss“ eines Vereins, dem er 
angehört, internationales Recht aufgenöthigt werden kann. So 
waren es denn vor allem die weitaus meisten der im Deutschen 
Bunde vereinigten Staaten, die ihre Regierung ein für alle Mal 
ermächtigten, bundesrechtlich gebotenes Landesrecht im Verord- 
nungswege zu schaffen. Es geschah dies durch jene stereotype 
Verfassungsklausel, nach der die Bundesbeschlüsse kraft einseitiger 
Publikation durch das Staatsoberhaupt „verbindliche Kraft“ für 
das Inland erlangen sollten“.2) Dieser Satz war, wie ich noch- 
gehung der im Uebrigen mitwirkungsberechtigten Gesetzgebungsfaktoren zu 
arlassen. Das ist bekanntlich für die Vereinigten Staaten von besonderer 
Bedeutung! ; 
1) Deshalb gehören die Gesetze nicht hierher, die der Regierung die 
Ermächtigung zum Abschlusse bestimmter Verträge und damit implicite die Be- 
Fugniss gewähren, sie durch Verordnungen auszuführen (s. die Beispiele oben 
S. 125 Note 1), Noch weniger natürlich die Gesetze, die nach Abschluss 
des Vertrags oder in Berücksichtigung „allgemeinen“ Völkerrechts, statt das 
zebotene Recht sogleich zu schaffen, dies der Verordnnng überlassen (s. 
oben S. 305 Note 2, auch S. 307 Note 2). Diese wollen nicht aus rechtlichen, 
sondern aus praktischen Gründen die Rechtsetzung „erleichtern“. 
2) Vergl. die Verfassungen des Königreichs Sachsen $ 89: von Hannover
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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