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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

380 
mals betone, keineswegs international unentbehrliches Landesrecht. 
Er war nicht nöthig, um das bundesrechtlich erforderte Recht 
zu ermöglichen; die Zustimmung des. Landtags hätte sich ja 
vielleicht in jedem Falle erzielen lassen. Nur sicherte sich die 
Regierung ihre Stellung dem Bunde gegenüber; sie erleichterte 
sich die Erfüllung künftiger Bundespflichten, insofern sie es nun 
nicht mehr darauf ankommen lassen musste, ob sich eintretenden 
Falls die Stände willfährig erwiesen. 
Will sich endlich der Staat die Erfüllung künftiger Pflichten 
zu Vollziehungshandlungen erleichtern, so wird er ein für 
alle Mal die Organe der Exekutive hinsichtlich der vom Völker- 
rechte verlangten Staatsakte von den sie nach der regulären 
Kompetenzgliederung umgebenden Schranken befreien. Er wird 
sie z. B. für diese Fälle ausnahmsweise der Nothwendigkeit ent- 
heben, zuvor die Genehmigung des Parlaments einzuholen. Auch 
das ist wiederum nicht international unentbehrlich. Wer vermag 
von vornherein zu sagen, ob das Parlament späterhin seine Zu- 
stimmung ertheilen oder verweigern werde? Abermals handelt 
es sich um Beseitigung einer möglichen, nicht einer sicheren 
Gefahr internationaler Verwickelung. Natürlich werden auch hier 
Gesetze, die das Mitwirkungsrecht der Volksvertretung für den 
ganzen Bereich des internationalen Handelns zurückdrängten, nicht 
vorkommen, aus demselben Grunde, der ein allgemeines Verord- 
nungsrecht nicht gestattete. Aber die Bundesverhältnisse 
bieten uns wieder charakteristische Beispiele. Es war solch ein 
‚erleichternder Rechtssatz“, wenn z. B. die königlich sächsische 
Verfassung in $ 89 bestimmte: „In Ausführung der vom Bundes- 
‚age gefassten Beschlüsse kann die Regierung durch die mangelnde 
Zustimmung der Stände nicht gehindert werden“, oder wenn ein- 
zelne deutsche Verfassungen der Bundeszeit die Regierung er- 
mächtigten, auch ohne und gegen den ständischen Willen 
wenigstens die finanziellen Maassregeln oder Truppenaushebungen 
$ 2; von Württemberg $ 3; Baden 8 2; Grossherzogthum Hessen Art. 2; 
Oldenburg Art. 2, $ 2; Braunschweig $ 12; Sachsen-Altenburg $ 12; Coburg- 
Gotha $ 2; Reuss j. L. $ 2; Schwarzburg-Sondershausen $ 3. S. auch die 
soeben im Texte angeführte Anhalt. Landschaftsordnung $ 19. — Natürlich 
erleichterten diese Bestimmungen auch die Erzeugung mittelbar gebotenen 
Landesrechts und damit indirekt die Erfüllung vieler vom Bunde verlangten 
Akte der vollziehenden Gewalt.
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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