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Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • I. Rechtsphilosophie und Universalrechtsgeschichte von Professor J. Kohler in Berlin
  • II. Zivilrecht

Full text

. Bruns-⸗Lenel, Geschichte und Quellen des römischen Rechts. 151 
V. Sammlungen des Rechts. 
A. Vor Justinian. 
868. Das Bedürfnis, die Ergebnisse der Rechtsbildung übersichtlich zu— 
ammenzufassen, wurde schon lange vor Justinian dringend fühlbar und rief allerlei Vor— 
läufer seiner Sammlungen hervor. Am dringendsten war es bei den kaiserlichen Verord— 
nungen. Schon zur Zeit der großen Juristen finden sich daher Schriften, welche 
Kaisererlasse wiedergeben: so das Werk des Papirius Justus (unter Markus) de con- 
ztitutionibus (der divi fratres und des M. Aurel) in 20 Büchern; es bringt nicht den 
Wortlaut selbst, sondern den Inhalt der Entscheidung. Das Bedürfnis nach Sammlungen 
vuchs noch mit der starken Vermehrung der kaiserlichen Erlasse seit Diokletian. Man 
—J 
Dies geschah zuerst in zwei Privatsammlungen, dem nach ihren Verfassern benannten 
odex Gregérianus und Hermogenianus. Sie treten immer zusammen und in dieser 
Folge auf; jedenfalls ist die zweite Sammlung danach als Ergänzung der ersten anzu⸗ 
sehen. Demgemäß zerfällt der cod. Gregor. in 14 Bücher und diese in Titel, der cod. 
Jermog. nur in Titel. Der erste enthält Erlasse von Hadrian (wie wir aus Justinians 
Koder bestimmt entnehmen können) bis auf Diokletian. Wahrscheinlich ist er also unter 
diesemm Kaiser, vielleicht auf seine Veranlassung, angelegt: denn der Verfasser hat sicher 
das kaiserliche Archiv benutzt. Der cod. Hermog. fällt wohl in seiner ursprünglichen 
Fassung in die Zeit zwischen 814/324; aber es sind Nachträge und Neuausgaben davon 
gemacht. Von deiden Saimmlungen haben wir nur dürftiage Bruchstücke in den späteren 
Werken, die sie benutzen1. 
Im Anschlusse an diese beiden Codices ließen Theodos II. und Valentinian III. 
— anlegen. Die dazu 
eingesetzte Kommission wurde nicht fertig; es mußte 435 eine neue gebildet werden, und 
diese brachte das Werk in etwas über zwei Jahren zu stande. Es hat Gesetzeskraft seit 
. Januar 489 als eodex Theodosianus, nachdem es 488 durch Vorlegung im römischen 
Senate verkündigt war. Das Gesetzbuch enthält über 8000 leges; es zerfällt in 16 Bücher, 
wie es scheint: nach dem Systeme der Digestenwerke (g 5), diese in Titel, in denen die 
Erlasse nach der Zeitfolge stehen. Die sachliche Ordnung hat vielfach die Zerlegung 
xrößerer Kaisererlasse bedingt, wenn sie Verschiedenartiges enthielten; Verkürzungen und 
Umgestaltungen, zu denen die Verfasser ermächtigt waren, finden sich häufig. Das Werk 
ist fast vollständig auf uns gekommen?. Ursprünglich war auch eine Bearbeitung der 
Juristenschriften beabsichtigt; dieser Plan wurde, aber anscheinend schon 488 aufgegeben 
cod. Théod. 1, 1. 6 und 6). Die nach dem Koder bis zum Untergange des abend⸗ 
ändischen Reiches in beiden Reichen erlassenen Gesetze (novellae leges), die nach Verab⸗ 
cedung stets in beiden publiziert werden sollten, sind im abendländischen Reiche gleichfalls zu 
einer Sammlung vereiniat worden und dadurch keils direkt, teils im Auszuge im westaotischen 
1Neueste Ausgaben: Codicis Gregor. et eod. Hermog. fragmenta, ed. G. Hanel. 1887. 
In der coll. übr. iusc, anteiust. IIT p. 224899. von P. Krüger. Neß 
8 Teils durch einen Auszug im westgot. Gesetzbuche, teils direkt durch verschiedene ese on 
dandschristen, die zum Teil schon im 16.5 zum Teil erft im wor gen Jahrhunderte gufgefunden ð 
Die „erste vollständige Ausgabe ist: Oodéx Theodosianus, ed. G. Hänmel. 5. Dee wrb en 
Sucher herausgegeben in Form eines Apographum der Turiner Handschrift von r ũ g g5 
pdicis hoodogtani Gagmenta Vaurinengis igös. Jo. Gine neue Auͤsgabe ist von Th. Mommgen 
u Erwarten. Von den älteren ist die von Jak Gothofredus in6 Foliobänden wegen ihres 
ehartigen Kommentars noch jetzt unentbehrlich. Sie ist erst nach Gothofreds Inerron J e 
68 herausgegeben, in 2. Auͤfl. von Ritter 1736—45. Dazu gehört: Haenel, X con· 
atitutiones, u I Sir mια3. eöαν ννααν 1844. Fs sind vas 18 fast nur kirchliche Gesete 
on 818 128, die im cod. Thgoã. teils nur erzerpiert, teils gar nicht aufgenommen in fränkischen 
rdschrin aber erhalten sind, don Gothoͤfret jedoch weagen ihres Inhaltes für unecht ge— 
Jalten waren.
	        

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The New Industrial Revolution and Wages. Funk & Wagnalls, 1929.
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