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Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • I. Rechtsphilosophie und Universalrechtsgeschichte von Professor J. Kohler in Berlin
  • II. Zivilrecht

Full text

II. Zivilrecht. 
1. Die eine ist eine Art äußerer Rechtsgeschichte, die die Einleitung eines kleinen 
Handbuches des Rechts (onchiridion) von S. Pomponius (unter Hadrian) bildete. 
Sie zerfällt in drei Abschnitte: 88 14212 Rechtsquellen: eine Skizze der Entstehung und 
Fortbildung des Rechtes durch Gesetz, wissenschaftliche Erörterung und Gewohnheit; & 18 
dis 84 Reqchtspflege: die Amter in ihrem allmählichen Aufkommen mit besonderer Rück⸗ 
sicht auf die Rechtsprechung; 88 86 838 Rechtswissenschaft: ein Überblick von den Anfängen 
bis in die Zeit Hadrians. Einen wirklichen Wert hat nur der letzte Abschnitt; er bildet 
für uns fast die einzige Quelle für die Kenntnis der Juristen bis Pomponius. Die 
beiden ersten Abschnitte enthalten neben richtiger Überlieferung eine Reihe grober Verstöße; 
darum darf man auch den Angaben des dritten, die wir nicht kontrollieren können, nicht 
ohne weiteres trauen. 
2. Eine Art innerer Rechtsgeschichte enthalten die Institutionen des Gajus 
(s. 8 54 f. ) insofern darin die einzelnen Rechtsinstitute in ihrer historischen Entwicklung 
dargestellt sind. 
Abgesehen hiervon muß man das Material für die römische Rechtsgeschichte 
aus den gesamten Überbleibseln des römischen Altertums zusammensuchen?. Man kann 
dabei die juristischen und die nichtjuristischen Quellen unterscheiden. Die ersteren sind: 
a. die Gesetze (mit Einschluß der gesetzartigen Verfügungen des Senats, der Beamten 
u. s. w.), soweit sie ihrem Wortlaute nach auf uns gekommen sind, was aus der älteren 
Zeit sehr dürftig, aus der späteren Kaiserzeit ziemlich umfassend der Fall ist. Die Art 
der Überlieferung ist verschieden, teils selbständig durch Original-Erztafeln, Inschriften, 
Handschriften, teils mittelbar durch Zitate in Büchern. Das nähere darüber siehe unten 
bei der Geschichte der Gesetzgebung selber?. b. Urkunden über einzelne Rechtsgeschäfte, 
Verträge, Testamente, Urteile u. a. Davon sind einzelne wenige in den urspruͤnglichen 
Wachs- oder Erztafeln erhalten, andere durch Inschriften und Schriftsteller; dazu tritt 
die sich noch stets vergrößernde Zahl der in Egypten aufgefundenen Papyrusurkunden, 
aus späterer Zeit auch noch einige Papyrus⸗ und Pergamenturkunden sonstiger 
Herkunft?. e. Bücher der römischen Juristen; darüber siehe unten 8554 das Näheres. 
Die nichtjuristischen Quellen sind die Inschriften auf Denkmälern, Münzen 
u. s. w.s und die gesamte römische Literatur?“, sowie die spätere griechische, namentlich 
Sie ist (vollständigz) in die Pandekten (1, 2, ) aufgenommen, aber mit starken Inter— 
polationen. Besondere Ausgaben: Pomponii de origine iuris fragmentum rec. F. Osannus. 
1848 (mit Erläuterungen). Schulin, Ad pandeéctarum tit. de orig. iuris eommentatio. 1876 
mit bedenklichen Hypothesen). Vermutungen über die Quellen bei Sanio, Varroniana in den 
Schriften der römischen Juristen. 1867. 
2 Vgl. P. Krüger, Gesch. der Quellen u. Literatur d. röm. Rechts, 1888. Kipp, Quellen— 
kunde des röm. Rechts, 1896. 
s Eine Sammlung aller, auf uns gekommenen Gesetze u. dgl. bis ins dritte Jahrhundert 
n. Chr. ist in den Fontes iuris Romani antiqui ed. Bruns (ed. VI. cur. Ph. Nommnsen et 
O. Gradenwitæ, 1893) I p. 1 bis 258 enthalten. Die durch Inschriften überlieferten Gesetze 
darin sind aus dem Corpus inscriptionum latinarum entnommen. Val. ferner P. F. Girard, 
Textes de droit Rom. 2. é—d. (1895) p. 3-166. 
Die durch Inschriften u. s. w. überlieferten, zur Zeit des Erscheinens bekannten, wichtigeren 
Urkunden bis zum 8. Ihdt. sind in Bruns, Fontes J F 259 -380, Girar d, textes p. 721 -798, 
gesammelt. Die späteren finden sich in: Iur. Rom. tabusae negot. soll. ed. Spangenberg. 1822. 
b Alle UÜberreste von juristischen Schriften der Römer außer Justinians Institutionen und 
Pandekten sind gesammelt, in: Hüschke, Turisprudentiae anteiustinianae quae supersunt. 
Ed. VI. 1887. Collectio librorum iuris anteiustiani edd. Krüger, Mommsen, eee 
mund. 8 Bde. 1899 (ed. IV). 1878. 18900. Gir ard, textes p. I69557. 
é Die vollständige Sammlung wird das von der Berliner Akademie d. Wiss. veranstaltete 
Dorpus inscriptionum latinarum enthalten, von dem seit 1863 Bd. 1-15b mit Suppl. (mehrere 
Bände noch Wͤghsanrig erschienen sind. Eine Auswahl enthalten: Or e IIi, Ipnscr. lat. collectio, 
II voll. 1828. Vol. III. ed. Henzen. 18566 Wilmanns, Exempla inscr. lat., II voll. 1873. 
Dess au, Inscr. lat. selectae I. 1892. 
Darüber s. Teuffel, Geschichte der röm. Literatur, 8. Aufl. 1875 (5. Aufl. von Schwabe, 
1890). M. Schanz, Geschichte der röm. Literatur bis z. Gesetzgebungswerk Justinians (J. v. Müller, 
Handbuch VIII) J. II (2. Aufl.). III. 1896—1901. Von einigen weniger verbreiteten Schriftstellern, 
ge Festiug —— Scholiasten u. a, sind Auszüge des juristischen Inhalts zusammengestellt in 
runus, Fontes. II.
	        

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National Origins Provision of Immigration Law. Gov. Pr. Off., 1929.
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