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Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404294
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236881
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1184 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Öffentliches Recht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • II. Zivilrecht (Fortsetzung)
  • III. Strafrecht
  • IV. Öffentliches Recht
  • Namen- und Sachregister

Full text

3. Ludwig Laß, Arbeiterversicherungsrecht. 
798 
Die Aufsicht über die Versicherungsanstalten führt das Reichs⸗Versicherungsamt 
(bezw. die Landes Versicherungsämter). 
3. Schließlich ist noch hervorzuheben, daß durch Vereinbarung mehrerer Ver⸗ 
sicherungsanstalten eine gemeinsame Abernahme der Lasten statthaft ist — 
oerbände). 
8 19. Die Leistungen der Invalidenversicherung. 
Die Leistungen, welche die Versicherungsträger zu gewähren haben (J. V. G. 
88 15-26, 28, 29, 3455), sind folgende: 
J. Invalidenrente. Eine Invalidenrente wird bei dauernder oder länger als 
ein halbes Jahr andauernder Invaldität gewährt. Die für das Gebiet der Unfall⸗ 
versicherung erörterten Vorschriften über den Ausschluß und die Versagung der Rente 
im Falle der vorsätzlichen Herbeiführung des Unfalls ĩ bestehen in gleicher Weise auf dem 
Gebiele der Invalidenversicherung. Der Anspruch auf Invalidenrente setzt (abgesehen 
von der Leistung von Beiträgen) die Zurücklegung einer Wartezeit voraus. Diese 
Wartezeit wird nach Beitragswochen berechnet und beträgt 200 Beitragswochen, 
wenn mindestens 100 Beitraͤge auf Grund der Versicherungspflicht geleistet worden sind; 
andernfalls 500 Beitragswochen. Wahrend der Wartezeit hat der Versicherte eine „An— 
wartschaft“ auf die Leistungen für den Fall des Eintritts sämtlicher Voraussetzungen für 
den Anspruch auf Rente. Die Anwartschaft erlischt, wenn während zweier Jahre nach 
dem auf der Quittungskarte verzeichneten Ausstellungstage nicht mindestens 20 (bei Selbst⸗ 
versicherung und ihrer Fortsetzung 40) Beitragswochen zurückgelegt worden sind. Die 
Anwartschaft lebt unter gewissen Voraussetzungen wieder auf. Als Beitragszeiten gelten 
auch die Zeiten bescheinigter Krankheiten und militärischer Dienstleistungen (sog. Ersatz 
tatsachen). 
Die Invalidenrente besteht: 
1. aus dem Reichszuschuß, d. h. einem Zuschusse aus der Reichskasse für jede 
Rente, in Höhe von v0 Mark; 
2. aus Linem Grundbetrage welcher beträgt in 
Lohnklasse J (Versicherte mit einem Jahresverdienst bis zu 8380 Mk.): 60 Mk. 
I ( 9 n u von 350— 550, R 70 
II u n t/ 550 — 850 9 80 
vc; —W 880— 1160 3 908, 
II F— J über 1150 .100 , 
Der Berechnung des Grundbetrages sind in allen Fällen 800 Beitragswochen zu 
Grunde zu legen. Sind weniger nachgewiesen, so sind fuͤr die fehlenden Wochen Bei— 
träge der ersten Lohnklasse einzustellen, sind mehr nachgewiesen, so sind die 500 Beiträge 
der höchsten Lohnklasse einzustellen. Kemmen fur diese 800 Wochen verschiedene Lohn⸗ 
klassen in Betracht, so ist der Durchschnitt der diesen Beitragswochen entsprechenden 
Grundbeträge einzustellen; 
z. Ins einem Steigerungssatz, d. h. einer Erhöhung des Grundbetrages. 
welcher für jede einzelne Beitragswoche beträgt in 
Lohnklasse 1: 3 Pfennig, 
VI: 6 F 
UI: 8 F 
1V: 10 
V 12 
Für die Zeiten bescheinigter Krankheiten und militärischer Dienstleistungen ist der 
Steigerungssatz der zweiten Lohnklasse in die Berechnung einzustellen. 
Zu vergl. oben 8 10 Ziff. 8, S. 781 u. 782.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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