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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Multivolume work

Identifikator:
1896933912
Document type:
Multivolume work
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Press
Year of publication:
1912-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896935052
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238139
Document type:
Volume
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Volume count:
Vol. 2
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Pr.
Year of publication:
1912
Scope:
XI Seiten, Seiten 570-1100
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Part IV. The federations and the union // Chapter II. The commonwealth of Australia
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel IV. Die Anarchisten. 
671 
vor, nämlich die Leitung der ganzen sozialen Produktion. Die Anarchisten 
aber, gestützt auf die liberale Kritik, verwerfen diese Funktion des Staates, 
da ihnen seine völlige administrative und wirtschaftliche Unfähigkeit 
als klar nachgewiesen erscheint. „Freiheit ohne Sozialismus“, sagt 
Bakunin, „ist Privilegium und Ungerechtigkeit: und Sozialismus ohne 
Freiheit ist Sklaverei und Brutalität“ 1 ). 
Daher kann es nicht wundernehmen, am Ende dieses Buches einige 
Seiten einer Doktrin gewidmet zu sehen, die die Verschmelzung der beiden 
großen sozialen Bestrebungen vollzieht, die das ganze 19. Jahrhundert 
erfüllen. 
Jedoch tritt sie uns nicht zum erstenmal entgegen. Proudhon 
hatte sie schon formuliert und ihr ihren Namen gegeben. Proudhon 
ist auch tatsächlich der wahre Vater des modernen Anarchismus. Wenn 
man noch weiter in der Geschichte der Doktrinen zurückgeht, kann 
man leicht ähnliche Lehren entdecken, z. B. bei -Godwin am Ende des 
18. Jahrhunderts. Doch sind das alles nur vereinzelte Kundgebungen 2 ). 
Die Beziehungen des PnouDHON’schen Anarchismus zu dem politischen 
und sozialen Anarchismus dieser letzten dreißig Jahre lassen sich da 
gegen unzweideutig feststellen. Nicht nur muß die Analogie der Ge 
danken auffallen, sondern ihr Übergang von Proudhon auf Bakunin, 
und dann auf Kropotkin, auf Reclus und Jean Grave ist ebenfalls 
leicht nachweisbar. 
Neben dem politischen und sozialen Anarchismus, der den Haupt 
gegenstand dieses Kapitels bildet, hat sich eine andere Form des Anar 
chismus entwickelt, die, philosophisch und literarisch, als besonders 
auffälligen Charakterzug eine fast krankhafte Übertreibung des Ich zeigt. 
Diese Lehre stammt aus Deutschland. Ihr bekanntester Vertreter ist 
aIax Stirner, dessen Buch „Der Einzige und sein Eigentum“ 
1844 erschien 3 ), also ungefähr gleichzeitig mit den ersten Werken 
') Bakunin, (Euvres, Bd. I, S. 59 (Federalisme, socialisme et antitMologisme). 
„ 2 ) Adler zeigt in seinem Aufsatz Anarchismus im Handwörterbuch der 
ktaatswissenschaften und in seiner Geschichte des Sozialismus und Kom 
munismus (1899, von der nur der erste Teil erschienen ist), daß das anarchistische 
Ideal zu jeder Zeit existiert hat und bis auf die griechische Philosophie zurückgeht. 
3 ) Der Einzige und sein Eigentum. Das Werk wurde 1882 und 1893 neu 
gedruckt. 1902 wurde es ins Französische übersetzt. Stirner ist auch der Verfasser 
'‘er deutsehen Übersetzung von Adam Smith und J.-B. Say. Über das Leben Stirner’s 
hnd den Kreis, in dem er lebte, findet man höchst interessante Einzelheiten in dem Werk 
“eines Schülers J.-H. Mackay; Max Stirner, sein Leben und sein Werk (Berlin 1898, 
Seiten), dem wir die verschiedenen Einzelheiten, die der Text bringt, entnehmen. 
:“ er wirkliche Name Stirner’s war Kaspar Schmidt. Er wurde 1806 in Bayreuth in 
sayem geboren und starb 1856 in Berlin im tiefsten Elend und fast vollständig ver- 
assen. Über die Ideen der „Hegelianischen Linken“ und über Stirner wird man mit 
Uteresse die Aufsätze Saint-Rene Taillandier’s lesen, die zwischen 1842 und 1850 
11 4er Revue des Deux Mondes erschienen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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