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Antike Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
86245896X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-97234
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Antike Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Year of publication:
1909
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 156, 48 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

24 Erstes Kapitel. Übersicht über d. wirtschaftl. Entwickl. d. Orients usw. 
sie kärnpften die Assyrer mit den Babyloniern, sie bemühte sich der 
Perserkönig in seine Hand zu bekommen. Meist mußte er sich da 
mit begnügen, daß die Araber ihm einen Weihrauchtribut leisteten 
und ihm bei der Wasserversorgung der Wüstenstraße nach Ägypten 
behilflich waren (Herodot III, 6—9), es ist aber niemandem ge 
lungen, die umherschweifenden Stämme dauernd zu bändigen. Sie 
sind nur selten den großen Staaten gefährlich geworden, da sie 
unter sich meist uneins waren. Aber unangenehme Nachbarn waren 
sie immer, und geeint, wie durch Mohammed, konnten sie eine ge 
waltige Macht darstellen. Sie erhielten sich schlagfertig, indem sie 
den Getreidebau vielfach mit schweren Strafen belegten, um ihre 
Beweglichkeit im Felde nicht einzubüßen, eine Anschauungsweise, 
die auch Mohammed vertrat, der gesagt haben soll: „Der Unterhalt 
meiner Gemeinde beruht auf den Hufen ihrer Rosse und den Spitzen 
ihrer Lanzen, solange sie nicht den Acker bestellen; wenn sie aber 
anfangen das zu tun, so werden sie wie die übrigen Menschen." 
Einerseits pflegten die Araber den Zwischenhandel von den öst 
lichen Ländern zum Mittelmeer, andererseits trieben sie auch selbst 
Handel mit ihren Landesprodukten, die zum Teil einzigartig waren, 
so der Weihrauch. Wenn sie nicht selber Karawanen ausrüsteten, 
gewährten sie den durchziehenden Kaufleuten Schutz gegen ent 
sprechend hohe Abgaben; wurden diese verweigert, so beraubte man 
die Kaufleute. Raub war überhaupt bei den Arabern, wie bei den 
meisten Handelsvölkern, eine wichtige Nebenbeschäftigung. Die ara 
bischen Karawanen, welche zum Mittelmeer strebten, gingen meistens 
nach Gaza, aber auch in Syrien traf man arabische Kaufleute in 
großer Zahl an. Ägypten wurde ebenfalls vielfach von ihnen auf 
gesucht (Moses 1,37,25). Sie vermittelten auch den Handel nach 
Indien, und es scheinen schon früh von Saba aus nach Indien Schiffe 
gekommen zu sein. Die Verbindung mit Babylon wurde bereits 
in alten Zeiten zu Wasser und zu Lande hergestellt. Die Waren, 
vor allem Weihrauch und Myrrhen wurden vielfach in der Weise 
zusammengebracht, daß die einzelnen Stämme sich auf großen 
Marktplätzen auf kurze Zeit vereinigten und regelrecht miteinander 
Handel trieben (Diodor XIX, 94). Ihre Bedeutung als Zwischen 
händler haben die Araber viele Jahrhunderte lang behalten, ja 
sie besitzen dieselbe zum Teil heute noch. Zeitweise wurde ihre 
Bedeutung dadurch verringert, daß die Ptolemäer die direkte Schiff 
fahrt nach Indien pflegten (S. 83). Aber als Produzenten von 
Weihrauch und vielen andern wertvollen Gegenständen blieben sie
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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