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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

32 
Taurien, 95,5 im Gouvernement Cherson, 90,1 im Gouvernement Ekateri- 
noslaw. Als Pächter treten in den neurussischen Gouvernements Gemeinden, 
Genossenschaften und einzelne Bauernwirte auf. Es versteht sich von 
selbst, dass die Gemeinde bei der Pacht keine Unternehmungszwecke 
verfolgt. Das durch die Gemeinde in Pacht übernommene Land dient 
für die Beseitigung resp. Verminderung des Landhungers einzelner Ge 
meindegenossen. 
Was die Pacht durch die Genossenschaften anbetrifft, so ist hier 
zu bemerken, dass die Genossenschaften der russischen Bauern, die zum 
Zwecke der Pacht gebildet werden, nicht Produktivgenossenschaften sind, 
sondern Genossenschaften, die nur zum Zwecke des Kaufes resp. der 
Pacht gebildet werden. Das in Pacht übernommene Land dient also 
keiner korporativen Unternehmung, sondern ausschliesslich den persön 
lichen Bedürfnissen jedes einzelnen Genossen. Die Kleinbesitzer nehmen 
an einer solchen Genossenschaft teil, um das knappe Budget ihrer Wirt 
schaft durch die gepachteten Grundstücke zu verbessern, die wohlhabenden 
Bauern — zu Unternehmungszwecken. Da der Geldanteil jedes Genossen 
ziemlich hoch ist und da der Vorteil von solcher genossenschaftlichen 
Pachtung für verschiedene Gruppen der Wirtschaften verschieden äst, so 
bilden sich die Genossenschaften solcher Art am häufigsten im Mittel 
grundbesitze, wo aber die Bevölkerung differenziert ist und Grossbauer 
und Kleinbauer sich gegenüberstehen, kommt diese genossenschaftliche 
Pachtform sehr selten vor. Es ergibt sich also, dass da, wo die kapita 
listischen Verhältnisse auf dem platten Lande am weitesten entwickelt 
sind, und wo eine bedeutende Zahl grösserer Bauernwirtschaften besteht, 
die nach Gesichtspunkten der Unternehmung geleitet werden, die genossen 
schaftliche Pacht am wenigsten entwickelt ist. Und umgekehrt kann 
man aus der geringen Ausdehnung der kapitalistischen Pacht schliessen. 
Unter den verschiedenen Kategorien von Pächtern — Gemeinden, Genossen 
schaften und einzelnen Bauernwirten — sind die letzten als die vor 
herrschenden zu bezeichnen. 1 ) So macht von der gesamten Zahl der 
Pachtfälle im Jahre 1900 die Zahl der Pachtfälle von den einzelnen 
Bauernwirten 87,7 Prozent aus. 
Was den Charakter dieser Pacht seitens einzelner Bauernwirte 
anbetrifft, so ist sie eine Geldpacht — • in ganz Neurussland macht sie 
78,2 Prozent von allen Arten von Pacht aus. Dass die neurussischen 
Pächter Unternehmungszwecke verfolgen, wird auch durch die Grösse 
*) Vgl. Manuilow, Die Bauernpacht. Studien über die Agrarfrage. Bd. II. Schullze- 
Qävernitz. Volkswirtschaft!. Studien aus Russland. Kap. Agraria.
	        

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Die Arbeiterfrage in Der Südrussischen Landwirtschaft. Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung, 1908.
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