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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
875732070
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2128
Document type:
Monograph
Author:
Sagorsky, Simon http://d-nb.info/gnd/126895481
Title:
Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Ernst Reinhardt, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (II, 208, V Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
    Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

17 
Das Lumpenproletariat, diese passive Verfaulung der untersten 
Schichten der alten Gesellschaft, wird durch eine proletarische Revolution 
stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert, seiner ganzen Lebens 
lage nach wird es bereitwilliger sein, sich zu reaktionären Umtrieben 
erkaufen zu lassen. 
Die Lebensbedingungen der alten Gesellschaft sind schon vernichtet in 
den Lebensbedingnngen des Proletariats. Der Proletarier ist eigen- 
tbumslos; sein Verhältniß zu Weib und Kindern hat nichts mehr gemein 
mit dem bürgerlichen Familienverhältniß; die moderne industrielle 
Arbeit, die moderne Unterjochung unter das Kapital, dieselbe in Eng 
land wie in Frankreich, in Amerika wie in Deutschland, hat ihm allen 
nationalen Charakter abgestreift. Die Gesetze, die Moral, die Religion, 
sind für ihn eben so viele bürgerliche Vorurtheile, hinter denen sich eben 
so viele bürgerliche Interessen verstecken. 
Alle früheren Klassen, die sich die Herrschaft eroberten, suchten ihre 
schon erworbene Lebensstellung zu sichern, indem sie die ganze Gesell 
schaft den Bedingungen ihres Erwerbes unterwarfen. Die Proletarier 
können sich die gesellschaftlichen Produktivkräfte nur erobern, indem sie 
ihre eigene bisherige Aneignungsweise und damit die ganze bisherige 
Aneignungsweise abschaffen. Die Proletarier haben nichts von dem 
Ihrigen zu sichern, sie haben alle bisherigen Privatsicherhcitcn und 
Privatversicherungen zu zerstören. 
Alle bisherigen Bewegungen waren Bewegungen von Minoritäten 
oder im Interesse von Minoritäten. Die proletarische Bewegung ist 
die selbständige Bewegung der ungeheuren Mehrzahl int Interesse der 
ungeheuren Mehrzahl. Das Proletariat, die unterste Schicht der jetzigen 
Gesellschaft, kann sich nicht erheben, nicht aufrichten, ohne daß der 
ganze Ueberbau der Schichten, die die offizielle Gesellschaft bilden, in 
die Luft gesprengt wird. 
Obgleich nicht dem Inhalt, ist der Form nach der Kamps des Pro' 
letariats gegen die Bourgeoisie zunächst ein nationaler. Das Proletaüur 
eines jeden Landes muß natürlich zuerst mit seiner eigenen Bourgeoisie 
fertig werden. 
Indem wir die allgemeinsten Phasen der Entwicklung des Proletariats 
zeichneten, verfolgten wir den mehr oder minder versteckten Bürgerkrieg 
innerhalb der bestehenden Gesellschaft bis zu dem Punkt, wo er in eine 
offene Revolution ausbricht, und durch den gewaltsamen Sturz der 
Bourgeoisie das Proletariat seine Herrschaft begründet. 
Alle bisherige Gesellschaft beruhte, wie wir gesehn haben, auf dem 
Gegensatz unterdrückender und unterdrückter Klassen. Um aber eine 
Klasse unterdrücken zu können, müssen ihr Bedingungen gesichert sein, 
innerhalb derer sie wenigstens ihre knechtische Existenz fristen kann. 
Der Leibeigene hat sich zum Mitglied der Kommune in der Leibeigen 
schaft herangearbeitet, wie der Kleinbürger zum Bourgeois unter dem 
Joch des feudalistischen Absolutismus. Der moderne Arbeiter dagegen, 
statt sich mit dem Fortschritt der Industrie zu heben, sinkt immer 
tiefer unter die Bedingungen seiner eigenen Klasse herab. Der Arbeiter 
wird zum Pauper und der Pauperismus entwickelt sich noch schneller 
als Bevölkerung und Reichthum. Es tritt hiermit offen hervor, daß 
die Bourgeoisie unfähig ist, noch länger die herrschende Klasse der Ge 
sellschaft zu bleiben und die Lebensbedingnngen ihrer Klasse der Gesell- 
So, ialb. Bibliothek. XXXIII. 2
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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