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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
259 
und allein durch die Umstände bedingt wird? Hierin liegt der Grund, 
weshalb die OwEN’schen Gemeinschaften logischerweise kommunistisch 
waren. 
Ein Eingehen auf die Geschichte dieser Kolonien erübrigt sich hier. 
Dies um so mehr, da ihre Schicksale den gleichen ziemlich monotonen 
Verlauf so vieler ähnlicher Untersuchungen zeigen. Den Gründern waren 
dieselben Enttäuschungen beschieden. Owen war gezwungen zuzugeben, 
daß es ihm nicht gelungen war, das Milieu zu schaffen, das den neuen 
Menschen Verwirklichen sollte. Er verzichtete daher auf den Ehrgeiz, 
eine von Grund auf vollständig neue Gesellschaft zu errichten, und suchte 
die Lösung in der bestehenden Gesellschaft, indem er sich damit begnügte, 
die Schmarotzerpflanzen auszurotten, mit denen sie behaftet war. 
So kommen wir zu der zweiten Grundidee Owen’s. 
§ 2. Die Abschaffung des Profits. 
Um das wirtschaftliche Milieu zu ändern, mnß vor allen Dingen 
der Profit abgeschafft werden. Im Streben nach Profit, darin liegt das 
Grundübel, die Erbsünde, die verbotene Frucht des Paradieses, die den 
Fall des Menschengeschlechtes verursacht hat. Was ist denn in Wirk 
lichkeit der Profit? Das, was den Kostenpreis übersteigt. Er 
ist daher gerade auf Grund dieser Definition eine Ungerechtigkeit, denn 
der Kostenpreis ist der gerechte Preis: die Produkte müssen zu dem Preise 
verkauft werden, den sie kosten, weder höher noch geringer. Der Profit 
ist aber nicht nur eine Ungerechtigkeit: er ist eine beständige Gefahr, 
die wirkliche Ursache der durch Überproduktion oder vielmehr durch 
Unterkonsumtion verursachten Krisen 1 ), denn er versetzt den Arbeiter 
in die Unmöglichkeit, das Erzeugnis seiner Arbeit zurückzukaufen und 
daher den Gegenwert dessen, was er erzeugt hat, zu verzehren. Wie wäre 
das auch möglich, da ja das Produkt, sobald es seine Hände verlassen hat, 
von einer Werterhöhung betroffen wird, die es eben dem, der es hergestellt 
hat, unerreichbar macht, wie auch dem, der eine gleiche Arbeit lieferte, 
und als Preis nur einen gleichen Arbeitswert anbieten kann? 
Wie soll man nun Vorgehen, um diesen parasitischen Aufschlag 
abzuschaffen? Würde zunächst nicht das natürliche Spiel der Kon 
kurrenz genügen? Die Volkswirtschaftler behaupten es, und wir werden 
sehen, wie im Besonderen die der hedonistischen Schule sich zu dem Nach 
weis erbieten, daß unter der Ordnung einer vollkommenen Konkurrenz 
hie Höhe des Profites auf Null herabsinken würde. Owen glaubt dies jedoch 
. l ) Die große wirtschaftliche Krisis von 1815 hatte auf Owen, wie auf alle Volks 
wirtschaftler und Sozialisten seiner Zeit großen Eindruck gemacht. 
17*
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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