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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

91 
scheidet, daß sie nicht wie jene blechern und hornartig sich anfühlt, 
sondern, daß sie womöglich die ganze Festigkeit der rohen Haut ver 
einigt mit Biegsamkeit, Dehnbarkeit, Weichheit oder Elastizität, je nach 
dem Zweck, für welchen sie bestimmt ist, und welche sich chemisch von 
der bloß getrockneten Haut dadurch unterscheidet, daß sie der Ein 
wirkung von Fäulnisbakterien usw. viel schwerer zugänglich sich erweist. 
Je nach den zur Verwendung kommenden Gerbesubstanzen werden obige 
Ziele natürlich in verschiedener Weise und bis zu verschiedenen Graden 
erreicht; es gibt heute Ledersorten, welche durch Wasser nicht geändert 
werden, und von diesen an gibt es, in vielfältiger Abstufung, solche, 
welche schon durch kurze Behandlung mit Wasser wieder in den Zu 
stand der rohen Haut übergeführt werden. Die Weißgerberei z. B. 
erzeugt Lederarten, welche die Ledereigenschaft zwar besitzen, aber leicht 
wieder verlieren können. 
Nach den in diesem Prozeß verwendeten Gerbesubstanzen wird die 
Gerberei überhaupt folgendermaßen eingeteilt: 
Bei Verwendung von Lohe oder vegetabilischen Gerbesubstanzen 
spricht man von Loh- oder Rot- oder vegetabilischer Gerberei; wie wir 
bereits gehört haben, ist der vegetabilische Gerbstoff vor allen Dingen 
der Lohe, aber auch der anderer Pflanzenteile, von bräunlichen, röt 
lichen oder gelblichen Farbstoffen begleitet, wodurch das Leder die Farbe 
dieses begleitenden Farbstoffes annimmt. Bei Verwendung von Alaun 
und Kochsalz spricht man von Weißgerberei, weil das mit Alaun und 
Kochsalz gegerbte Leder eine weiße Farbe erhält; die Chromgerberei 
erzeugt grünliches Leder und bedient sich der Chromsalze, während die 
Gerbung mit Eisensalzen ein bis heute ungelöstes Problem darstellt; 
die Gerbungen mit Alaun, Chromsalzen und Eisenpräparaten faßt man 
zusammen unter dem Titel „Mineralgerbungen". Die Sämischgerberei, 
Fettgerberei, welche die weichen Waschleder erzeugt, verwendet als 
Gerbstoff den Tran, und neuere Versuche mit Formaldehyd, Stearin 
säure, Elektrizität und andere nennt man dementsprechend Formaldehyd 
gerbungen, Stearinsäuregerbungen, Elektrische Gerbungen. Das sind 
die einfachen Gerbmethoden; ein nach einer dieser Methoden gegerbtes 
Leder erweist sich nach ganz bestimmten Richtungen verändert und mit 
ganz bestimmten physikalischen und chemischen Eigenschaften, Vorzügen 
und Nachteilen begabt. Es ist ein erstrebtes Ziel, besonders der neuesten 
Zeit, wenn natürlich auch die geschichtlichen Wurzeln weit zurück sich 
verfolgen lassen, durch Kombination dieser verschiedenen Gerbesub 
stanzen, sei es miteinander, sei es nacheinander, Lederqualitäten von 
neuen Eigenschaften zu erzeugen, wobei außerdem bestimmte Nachteile 
ausgemerzt sein sollen. So kommt es, daß es heute einfache Gerbe 
methoden fast nicht mehr gibt. Das Sohlleder ist rein lohgar, das gewöhn-
	        

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Principes d’Économie Politique. Sirey, 1926.
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