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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

92 
liche Weißleder ist rein weißgar und das gewöhnliche Waschleder ist 
rein sämischgar; aber unsere übrigen Gebrauchsleder sind fast alle in 
kombinierten Verfahren gegerbt. Schon das einfache Schmieren des 
Leders mit Tran bedeutet eine Art Kombinationsgerbung, die gewöhn 
liche Glacegerbung mit Alaun, Mehl und Eiern ist eine Alaunfett 
kombinationsgerbung, bei welcher die gerbenden Substanzen gleich 
zeitig zur Einwirkung gelangen, während beim ungarischen Leder (mit 
Alaun und Talg gegerbt, also ebenfalls eine Alaunfettkombinations- 
gerbung) die gerbenden Substanzen nacheinander ihre Wirkung aus 
das Leder ausüben. Oberleder, Handschuhleder, Futterleder, die große 
Zahl von Chromgerbungen, das sind fast alles Kombinationsgerbungen, 
ein Komplex, welcher technisch leicht in ein übersichtliches System zer 
gliederbar ist, welcher aber für ökonomische Betrachtungen als unauflösbar 
und unentwirrbar sich erweist, sobald man unter die kleinsten Einheiten 
der Statistik heruntergeht, und letzteres ist natürlich besonders dann 
der Fall, wenn man zur Untersuchung der Großbetriebe sich anschickt, 
weil hier, ohne daß man gerade von kombinierten Betrieben, von 
industriellen Trusts oder sonstigen modernen Konzentrationsformen der 
Industrie zu reden braucht, in allen Lederbranchen, vielleicht mit der 
einzigen Ausnahme des gewöhnlichen lohgaren Sohlleders, selbst die 
spezialisiertesten Betriebe dennoch fast immer schon wieder Zusammen 
fassungen noch kleinerer Einheiten darstellen; so, wie z. B. der gewöhn 
liche Handwerker seit Jahrhunderten weiße und braune Schaffelle, wie 
der „Weißgerber" weiß und sämisch in seiner Hand vereinte, weil das 
damals die kleinsten bekannten Einheiten gewesen sind, so sind auch 
heute in den größten Betrieben weiße und braune und farbige Schaf 
leder oder Sämischleder und Fettgarkombinationen oder Alaun- und 
Chromglace mit Kalbkid und Farbenchevreaux, oder Rot- und Chrom 
gerberei oft miteinander verbunden. Wir wollen im folgenden ver 
suchen, hauptsächlich der Weißgerberei und Glacegerberei, daneben auch 
der ungarischen Weißgerberei unser Hauptaugenmerk zuzuwenden, wobei 
aber neben der Pergamentmacherei vor allen Dingen die Sämisch 
gerberei wegen der schon öfter angedeuteten engen ökonomischen Be 
ziehungen während der ganzen Phase des deutschen Handwerks einer 
ziemlich eingehenden Berücksichtigung bedarf. 
Auf den eigentlichen Gerbeprozeß folgt nun eine weitere Reihe 
von Operationen, welche man unter dem Namen Nacharbeit oder Zu 
richterei zusammenfassen kann. Es sind das rein mechanische Vorgänge, 
mit dem Zweck dem gegerbten Leder ein käufliches Aussehen zu geben; 
es ist das, was man in der Textilindustrie Appretur, Finish nennt, 
und so gering die Bedeutung dieser Operationen vom theoretischen 
Standpunkt aus gewertet werden mag, so groß ist ihre Wichtigkeit
	        

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The Nature of Capital and Income. The Macmillan Company, 1923.
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