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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

120 
das Herz gebrochen" *). Es kostete auch in Amerika die praktische Er 
probung des Verfahrens Vermögen st, aber der Glaube an seine Zukunft 
scheute vor noch so großen Opfern nicht zurück, und es gelang schließlich 
den ausdauernden eifrigen Bemühungen besonders des amerikanischen 
Lederfabrikanten Foerderer st, das Verfahren zu meistern und ein markt 
fähiges Produkt zu erzeuzen. Das erste Chromleder * 3 4 * ) trat in der Form 
von Chevreauxst, also als Konkurrent des Glaceleders auf den Markt, 
und der amerikanische Großkonsum, d. h. also die Schuhfabrikation, 
verhielt sich gegen dieses Leder durchaus nicht ablehnend, weil es im 
Vergleich zum Kidleder größere Widerstandsfähigkeit gegen Wasser 6 ) und 
größere Festigkeit besaß. Vor allen Dingen aber war maßgebend der 
Umstand, daß das neue amerikanische Chromziegenleder die amerikanische 
Schuhindustrie von einem teueren Importartikel, nämlich vom fran 
zösischen Chevreaux, unabhängiger machte 7 ). Die Firma R. H. Foerderer 
gerbt nach diesem Verfahren täglich 1200 Dtz. Felle 8 * ), und es hat sich 
in der Folge die Chromgerbung auf alle Lederarten ausgedehnt. In 
den 90er Jahren kam die Gerbung von Amerika in verbesserter Form 
wieder nach Europa; ich habe bei Gelegenheit der Besprechung der 
Objekte des Gerbeprozesses darauf hingewiesen, daß Farbenchevreaux in 
großem Umfang, Oberleder fast ausschließlich mit Chrom gegerbt werden, 
ich habe dort auch bei jeder einzelnen Haut- und Fellart ihre jeweilige 
Bedeutung für die Chromgerbung erwähnt. 
Wir sehen also aus dieser Entwicklung, wie das Chromleder, welches 
seiner ganzen Natur nach, sowie wegen seiner vornehmeren Zurichtung 
in Hochglanz vorzüglich zu Feinleder prädestiniert ist st, der Glaceleder 
industrie ein weites Feld ihrer Tätigkeit abgenommen hat, und dies 
geschieht in immer weiterem Umfange, und zwar in dem Maße, als es 
gelingt, einmal dem Chromleder noch hellere oder weiße Nuancen zu 
erteilen 10 ), als es aus der Gerbung mitbringt, dann aber auch in dem 
Maße, als es gelingt, die Zügigkeit des Glaceleders auch dem Chrom 
leder zu geben. 
Damit gelangen wir zu einem weiteren Erfolg der gerbetheore 
tischen Untersuchungen, nämlich zu den modernen Kombinationsgerbungen. 
Der Kernpunkt der Kombinationsgerbung ist, wie bereits 
besprochen, der, daß man durch simultane oder successive Gerbung mit 
0 Ledermarkt 1904, Nr. 95. 2 ) Gerbercourier 1893, Nr. 21, Beilage. 
3 ) Dämmer 1911, Bd. III, S. 929; Ledermarkt 1904, Nr. 95. 
st Siehe Gerber 1900, S. 1. 
st Siehe Schuh und Leder 1896, Nr. 21 S. 16; 1904, Nr. 15, S. 42. 
6 ) Gerber 1900, S. 1. st Ebenda. 
st Dämmer 1911, Bd III, S. 929. 
st Schuh und Leder 1904, Nr. 15, S. 42. 
lst Ledermarkt 1899, Nr. 7, S. 5.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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