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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

119 
zum Gerben aufmerksam gemacht. Ungeheures Aufsehen erregten die 
Heinzerling'schen Patente 1878 x ); man glaubte, das Ende der vege 
tabilischen Gerbung sei gekommen-). Allein für Heinzerliug fehlte die 
politische Propaganda, welche seinerzeit Seguin zu Hilfe gekommen 
war. Die Bücher, Technologien und Zeitschriften im ersten Jahrzehnt 
des 19. Jahrhundert sind vollgestopft mit Anklagen gegen Seguin, wir 
hören immer und immer wieder, daß sich die Methoden nicht bewähren, 
daß sie nur schlechtes Leder liefern, die Methoden wollten sich in Europa 
nicht einführen; sie waren in Amerika längst in großartigem Maßstabe 
durchgeführt, als Gall 1824 nach seiner Heimkehr aus der neuen Welt 
in einer eigenen Broschüre ausdrücklich auf die amerikanischen Verfahren 
hinwies "). 
Die Chromgerbung, welcher nur konservative Skeptiker gegenüber 
standen, welcher kein großer durchschlagender Erfolg den Beweis ihrer 
Brauchbarkeit erbracht hatte, erfuhr die gleiche Behandlung wie Seguins 
Methode, nur mit einem anderen Resultat: Der Ledermarkt schrieb noch 
1886 „Damit ist die Zahl derjenigen, welche mit Heinzerlings Chrom 
gerbung hereingefallen sind, um eins vermehrt; es sind ungeheure 
Summen durch dieses nichtsnutzige Verfahren verloren gegangen" *). Die 
Chromgerbung galt als unrettbar und als erledigt. Das Verfahren 
war eben noch mangelhaft, die Zurichterei ungenügend, die grünliche 
Farbe empfahl es nicht auf dem Markt, der Handel stand der Ware 
ablehnend gegenüber"), das Färben und Schwärzen des Leders war 
nicht durchgearbeitet, kurz, alle die Schwierigkeiten, welche sich dem 
Versuche entgegenstellen, eine im Laboratorium erfundene und erprobte 
Methode in die Praxis zu übertragen, die ungeheuren Kosten, welche 
zur Überwindung solcher Schwierigkeiten immer wieder erwachsen, 
hatten dafür gesorgt, daß Chromleder als eine völlige aussichtslose 
Sache galt. 
Die Hoffnung auf dieses als vollkommen obsolet geltende Verfahren 
uicht aufgegeben zu haben, gebührt dem Deutschen Schultz"), welcher 
we Chromgerbung nochmals nach einer anderen Methode aufgriff 7 ), 
ntf) 1884 ein amerikanisches Patent erwarb"), und dieses dann bei 
^mem großen Chevreauxfabrikanten unterzubringen wußte"). Aber auch 
rn Amerika „hat sich gar mancher die Finger verbrannt und manchem 
pt über das Bemühen, das Geheimnis der Chromgerbung herauszufinden, 
Heinzerling 1882. -) Siehe Borgmann 1902, S. 6. 3 ) Gall 1824. 
4 ) Ledermarkt 1886, Nr. 50. b ) Gerber 1900, S. 1. 
6 ) Gerbercourier 1893, Nr. 21, Beilage. 
’) Schuh und Leder 1896, Nr. 21, S. 16. 
°) Siehe auch Jörissen 1909, S. 31. 
*) Siehe Gerbercourier 1893, Nr. 21, Beilage und Ledermarkt 1904, Nr. 95.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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