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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

127 
nahm 1806 ein Patent auf Stiefelschäfte ohne NahtZ. Der Franzose 
Brunel erfand 1814 die Nagelschuhe 2 ), Nathanael Leonard 1829 die 
Sohlennagelmaschine s ), und in den 30 er Jahren erfolgte die Einführung 
dieser Errungenschaften in Deutschlands. Die Einführung der Näh 
maschine in den 50 er Jahren führte zur Schaftarbeit, dann sogar zu 
einer eigenen Industrie, der Schaftstepperei, und schließlich zum Glace- 
schaft aus Kidleder; in den 70 er Jahren erfolgte die Einführung einer 
weiteren Reihe von Maschinen, Stanzmaschinen, Walzmaschinen, Ösen 
einfetzmaschinen, Knopflochnähmaschinen, Riemchenumbiegmaschinen, Ab 
schrägmaschinen, Perforiermaschinen, die ganze Reihe der Maschinen 
für den Bodenbau, wie Absatznagelmaschine, Aufzwickmaschinen u. a.; 
die Maschinenschusterei, welche anfänglich meist zur Befriedigung des 
Armeebedarfs eingeführt war °), arbeitete schließlich für das große 
Publikum; denn beim Übergang zur Fabrikinduftrie 6 ) hatten es die 
Schuhfabrikanten verstanden, den Bedürfnissen des Publikums entgegen 
zukommen und den Geschmack desselben zu verfeinern; der Verbrauch an 
Schuhen und Stiefeln stieg, das schwere Schuhwerk ward durch feines 
ersetzt, und der Lederbedarf nahm gewaltige Formen an. 
Seit den 40 er Jahren erfolgten die Umwälzungen auf dem Gebiete 
der Verkehrsmittel, und damit im Zusammenhang geht die Versorgung 
des ganzen lokomobilen Publikums mit ledernen Reiseutensilien, von 
dem großen Lederreisekoffer bis zu den kleinen Portefeuilleartikeln und 
Ledergalanteriewaren; der Übergang zum Industrie st aate brachte den 
ganzen Bedarf der Industrie als solcher an Leder, wie lederne Treibriemen, 
Ledertaschen, lederne Walzenüberzüge usw. mit sich, und dieser ganze, 
ins gigantische gestiegene Lederbedars, den auch die Kriege dieses Jahr 
hunderts noch vermehrt hatten 7 ), wurde von dem feinsten Lackleder bis 
zu den schwersten Ledersorten hauptsächlich von der durch die Einführung 
ausländischer Gerbstoffe und der Gerbstoffextrakte abermals modernisierten 
vegetabilischen Gerbung gedeckt, während die Glacegerbung und einige 
kombinierte Spezialgerbuugen, Feinleder, Handschuhleder, Chevreaux, 
Kidleder und Feinlederimitationen lieferten. 
So hatte sich also im Laufe von 100 Jahren das Bild total 
verschoben. Aus der Linie der damals noch ziemlich gleichwertig neben 
einander stehenden Gerbemethoden war die Sämischgerberei fast aus 
geschieden, den gestiegenen feinen Lederbedarf deckte die Feinlederindustrie, 
0 Keetz 1829, Bd. I, S. 49. 
2 ) Poppe, G. 1837, S. 184; vgl. auch Wehr 1909, S. 8. 
0 Behr 1909, S. 8. 4 ) Gleißenberger 1895, S. 196 ff. 
5 ) B. d. Erf. 1874, S. 421. «) Schmoller 1870. 
0 Vgl. Gülich 1830, Bd. IV, S. 482; Gerberzeitung 1871, Nr. 45; Gerber 
courier 1901, Nr 35.
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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