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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

133 
geben. Wir dürfen indessen annehmen, daß es die übliche gewesen ist, 
und es sei besonders darauf hingewiesen, daß diese Angaben keinen 
Zweifel über die Benützung eines Messers zum Schaben aufkommen 
lassen können. 
Die älteste Abbildung eines deutschen Jrhers aus dem Jahre 1473 
findet sich in dem Buche der Mendelschen Zwölfbrüderstiftung in Nürn 
berg *). Es sei hier auf diese interessante Abbildung ausdrücklich hin 
gewiesen, weil das sonst mit Abbildungen nicht sparsam umgehende 
Prachtwerk von Jörissen diese wichtige Abbildung nicht aufgenommen 
hat, wie überhaupt merkwürdigerweise jene interessanten und wertvollen 
ältesten Handwerkerporträts bisher eine ihrem Werte auch nur an 
nähernd entsprechende Berücksichtigung nicht gefunden haben. Jener 
Jrher, Fritz Egen, welcher „am ertag nach conversio pauli", also am 
26. Januar 1473 starb, steht am Schabebaum, und in der Hand hält 
er das gerade Schabeeisen, welches durch seine blaue Farbe ausdrück 
lich als Eisen charakterisiert ist. Daß das Schabeeisen hier gerade 
gezeichnet ist, stört uns nicht weiter; denn der Krümmungsgrad der 
Messer war und ist mannigfach wechselnd; man braucht bloß die Ab 
bildungen im Schauplatze der Künste und Handwerke aus dem 18. Jahr 
hundert zu betrachten, oder noch besser, man sucht einige ältere Werk 
stätten kleiner Gerber auf, so sieht man Eisen verschiedenster Krüm 
mung, wie ja auch der moderne Scherdegen nicht gebogen ist. Eine 
zweite Abbildung eines Jrhers aus dem Jahre 1504 2 ) zeigt denn auch 
ein sehr deutlich gebogenes Schabeeisen. Mit der Auffindung dieser 
Tatsachen wird natürlich die Angabe, es sei erst im Jahre 1584 durch 
zwei Deutsche oder Lothringische Gerber das Schabeeisen zum Ent 
haaren der Häute aus Ungarn eingeführt worden^), hinfällig. 
Dieses konkave Schabeeisen hat sich im Laufe der Zeit, wie bereits 
angedeutet, differenziert, es gingen aus ihm Eisen verschiedener Krüm 
mung und Eisen verschiedener Schärfe hervor, aber alle zeigen mit den 
beiden endständigen Handgriffen die nahe Abstammung von der Ur 
form. Schon die Piazza Z berichtet uns 1659, daß die Gerber ver 
schiedene Eisen besitzen, mit welchen sie die Häute inwendig und aus 
wendig reinigen; um die Wende des 17. Jahrhunderts sind die Eisen 
der Weißgerber die folgenden: das Haareisen, das Schabeisen, das 
Schüreisen, das Ringeisen und die Schlichtklinge 5 ), während die ganz 
ähnlichen Eisen der Rotgerber, schon um die Trennung der beiden 
feindlichen Handwerke auch durch die verschiedene Namengebung der 
0 Mendel S. 92. 2 ) Mendel S. 119 a. 
8 ) Schauplatz 1767, Bd. VI, S. 56. *) Piazza 1659, S. 500. 
6 ) Frisius 1708, S. 426.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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