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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

159 
Maschinen wenig Sinn, sie können erst mit Nutzen eingeführt werden, 
wenn der Gerbeprozeß abgekürzt wird, wenn eine Maschine gesteigerter 
Leistungsfähigkeit zur Beschaffung des von ihr verarbeiteten Stoffes 
nicht unverhältnismäßig viel Zeit, Platz und Kapital beansprucht. Zwischen 
der zur Durchführung der einzelnen Arbeitsprozesse benötigten Zeitdauer 
muß eine bestimmte Harmonie vorhanden fein. Diese wurde aber erst 
geschaffen durch die Einführung der rationell-wissenschaftlichen Methode 
und die Erfindung der Schnellgerberei. 
Mit der Lösung dieses Problems um die Wende des 18. Jahr 
hunderts war also eine der beiden Hemmungen aus der Welt geschafft, 
welche die Durchführung maschineller Betriebe bisher verhindert hatte. 
Der Einfluß dieser neuen Strömung auf die Maschinentechnik ergibt 
sich klar, wenn man die Zeitschriften und Technologien jener Zeit durch 
studiert; sie find voll von Vorschlägen aller Art; aber mit der Lösung 
jenes Problems war nur eine der beiden Hemmungen beseitigt, nämlich 
die Disharmonie in der Zeitdauer des Prozesses; nicht beseitigt war 
die mit der Natur der Haut unvereinbare Durchführung der kontinuier 
lichen Prozesse, und auch das ergibt sich aus jenen vielen Vorschlägen 
zur Einführung von Maschinen, wenn man nämlich die Natur und die 
Arbeitsweise jener Maschinen näher ins Auge faßt. Es lassen sich die 
gerberischen Operationen unter diesem Gesichtspunkte in zwei große 
Kategorieen teilen. Die eine Kategorie bilden alle jene Prozesse, welche 
die Haut in ihrer ganzen Masse gleichmäßig behandeln, also die 
Operationen des Äscherns, des Wässerns, des Beizens, Gerbens, während 
die andere Kategorie von jenen Prozessen dargestellt wird, bei welchen 
die Haut in einer bestimmten Richtung oder nur auf einer bestimmten 
Seite bearbeitet werden soll; die erste Kategorie von Operationen sind 
die mehr chemischen, die letzte die mehr mechanischen; dieser Unterschied ist 
aber für unsere jetzige Betrachtung nicht so wichtig, als vielmehr der, daß 
sich die Häute bei Maschinenbetrieb in der ersten Kategorie von Prozessen 
leichter kontinuierlich behandeln lassen, während das in der zweiten 
Kategorie von Operationen nicht in diesem Maße der Fall ist. Dem 
gemäß lassen sich die Gerbereimaschinen auch im Hinblick auf ihren 
Zweck in zwei ebenfalls ziemlich scharf geschiedene Kategorien teilen. 
Eine solche Maschine der ersten Kategorie stellt vor allen Dingen die 
Walke dar; denn in ihr werden die Felle, wie sie gerade zu liegen 
kommen, gewalkt; das ist ja auch der innere Grund, warum die Er 
findung der Walke in die erste Phase maschinentechnischer Entwicklung 
fällt. Auch Flüssigkeitspumpen gehören hierher, und solche wurden 
schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts z. B. in der Form der 
Paternosterpumpen *) durch Göppel betrieben. Bis tief ins 19. Jahr 
es Abbildung bei Jörissen 1809, S. 150.
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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