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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

Präsidenten der V. St. A. patentiert, und 1824 beschrieb GallZ aus 
führlich das neue amerikanische Verfahren von Luther; die Gerbung 
der Pferdehäute wurde in Österreich seit 1798 hauptsächlich durch die 
Engländer Kollmann und Gelli in Gang gebracht ^), die Schnellgerberei 
wurde in Dresden noch im 18. Jahrhundert durch einen elsässischen 
Schnellgerber eingeführt^), der Gerbermeister Johann Georg Hensolt 
zu Gunzenhausen hatte schon 1800 die Seguinsche Methode angenommen; 
weil ihn aber die Erfahrung gelehrt haben wollte, daß das Leder mit 
dieser Methode nicht die Festigkeit und Dauerhaftigkeit erhielt, welche 
man an dem gewöhnlichen Leder findet, kehrt er wieder zum alten 
System zurück und sucht dieses zu verbessern, und letztere Notiz finden 
wir in einer der oben angeführten größeren Zeitschriften^). 
Man sieht aus diesen wenigen Beispielen, die sich fast ins End 
lose häufen lassen, welches der ungeheure Einfluß der Bewegung ge 
wesen ist; alle möglichen Schichten, vom Verwaltungsbeamten bis zum 
handwerksmäßigen Gerber, sind aktiv mit Verbesserungen beschäftigt, 
und wie ein Lauffeuer ist die neue Methode durch die Welt gegangen. 
Die heutigen Verkehrsmittel mögen noch prompter funktionieren, aber 
in einer so breiten Öffentlichkeit wie damals und unter so allseitiger 
Anteilnahme spielen sich heute gewerbliche Vorgänge dieser Art nicht 
mehr ab. 
Ein Beispiel für die Wanderung eines Produktionsprinzips a m E n d e 
des 19. Jahrhunderts bildet die Chromgerberei. Die Hoffnung 
eines Jahrhunderts hatte auf sie gewartet, und die Sehnsucht eines 
Jahrhunderts war in ihr erfüllt; das beweist ihre ungewöhnlich schnelle 
Ausbreitung. Wie haben sich zu ihr die großen Faktoren, welche wir 
kennen gelernt haben, verhalten; welches sind die neuen Faktoren, welche 
dazu getreten sind? 
Der Staat des 17. und 18. Jahrhunderts hatte die Jndustrieen 
groß gezogen und die Wissenschaft von den Gewerben, die Technologie, 
erzeugt. Und dafür hat die neue Wissenschaft und die neue Industrie 
die junge französische Republik mit Pulver und mit Leder aus der 
Kraft des eigenen Landes versorgt, als der ergiebige Fluß auswärtiger 
Quellen unterbunden wurde. Im Mittelpunkt des Staatsinteresses steht 
heute nicht mehr so dominierend das Gewerbe als Produzent nach ge 
wissen Methoden, sondern vielmehr das Gewerbe als Machtfaktor nach 
den von ihm erzeugten Gütern, nach den in ihm arbeitenden Kapitalien, 
nach den von ihm sich nährenden Bevölkerungsmassen, dann auch das 
Gewerbe als Arbeitgeber für einen großen Teil des Staatsvolkes, 
welches darum Anspruch besitzt auf staatlichen Schutz. Darum ist ein 
9 Gall. 1824. -) Keeß 1820, S. 27. 
9 Junghans 1895, S. 403. 9 Anzeiger 1816, S. 457.
	        

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Le Travail Dans l’Europe Chrétienne Au Moyen Âge (Ve-XVe Siècles). Alcan, 1930.
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