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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

188 
so direktes Interesse des Staates an Produktionsprinzipien, wie wir 
es oben gelernt haben, nicht mehr zu erwarten und auch nicht mehr 
vorhanden; die innerpolitischen Maßnahmen des Staates geschehen 
großenteils unter dem Gesichtspunkte der äußeren Politik, und von hier 
aus wird es uns dann verständlich, wenn vor längerer Zeit die ameri 
kanischen Konsuln in Europa auf Anregung ihrer Regierung Berichte 
einreichten als Antwort auf die Frage, warum die Fabrikation feiner 
farbiger Glaceleder und Glacehandschuhe in Nordamerika nicht zu der 
selben Vollkommenheit gebracht werden könne, wie im Auslande *). Man 
hat das Gefühl, es ist äußere, d. h. imperialistische Politik, welche diese 
Fürsorge für die Industrie diktiert. 
Der Staat und seine Verwaltungsbcamten in den vielfältigen pro 
pagierenden Funktionen, welche wir oben kennen gelernt haben, fehlen 
heute; denn die Mittel, welche hier in Frage kommen, sind heute andere 
geworden, und diesen leiht der Staat, soweit er es noch für nötig hält, 
seine Hand. 
An erster Stelle pflegt man hier die verschiedenen Stufen der 
gewerblichen Schulen zu nennen. Die Geschichte der gewerblichen Fach 
schulen läßt sich weit zurückverfolgen * 2 * * * * ); allein die Gerberei hat von 
dieser Entwicklung, soweit hier Staatsinteresse im Spiele ist, eigentlich 
nichts verspürt. An der Universität Gießen wurde Knapp 1841 zum 
außerordentlichen, 1848 zum ordentlichen Professor der Technologie 
ernannt 8 ), aber als dann die Entwicklung der Gewerbe zur Gründung 
von Gewerbeschulen und polytechnischen Schulen in den größeren Städten 
führte, wurden die Lehrstühle der chemischen Technologie für obsolet 
betrachtet und gingen ein; der letzte ordentliche Professor der chemischen 
Technologie an der Universität zu Würzburg z. B. war R. Wagner. 
In den niederen gewerblichen Schulen wird Gerberei kaum gelehrt; die 
gewerblichen Arbeiter müssen ihre Ausbildung, soweit dies noch möglich 
ist, im Handwerk erlangen; meist gehen sie in die Fabriken, wo sie eine 
geringe Bezahlung erhalten. Unter diesen Verhältnissen beschloß der 
Verein deutscher Gerber in der Generalversammlung am 6.-8. April 
1881 zu Hannover die Gründung eines Vereinslaboratoriums auf 
Antrag seines damaligen Vorsitzenden Herrn Kampffmeyer Senior, und 
in der Erkenntnis der bestehenden Mängel gab er diesem als Programm 
mit auf den Weg „Ich wünsche ein Vereinslaboratorium zu haben, das 
') Lederrnarkt 1893, S. 1235. 
2 ) Königsberg 1737, Bd. XXII: Schlözer 1787, Bd. X, S. 476, 493 f.; 
Kunz 1807, S. 12ff.; Gall 1824, S. V—VI Anm.; D. V. 1839, S. 47ff.; 1854, 
S. 109ff.; Schriften des Vereins für Sozialpolitik Nr. 15; Leipzig 1879; I. f. G. 
und B. 1890, Bd. XIV, S. 121 f.; 1881, S. 1259; Schanz 1884, S. 428; Simon 
1903; Jöriffen 1909. 8 ) Fischer 1897, S. 16.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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