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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

189 
uns sichere Garantie bietet für gewissenhafte Untersuchungen unserer 
Gerbmaterialien, Fette usw., ohne die wir Praktiker nicht mehr rationell 
weiter arbeiten können, durch das die junge Gerberschaft herangezogen 
werden kann für eine vernünftige Beurteilung der Fragen, welche uns 
Gerbern vorliegen. Wo der wissenschaftlich nicht genügend vorgebildete 
Gerber wenigstens empirisch so die Untersuchungen lernen kann, wie sie 
für eine vernünftige Handhabung seines Gewerbes nötig sind. Dieses 
Laboratorium soll gewissermaßen eine Erziehungsschule für eine künftige 
Gerbergeneration sein, ihr Gewerbe von Anfang an von einem anderen 
als dem rein empirischen Standpunkt aufzufassen. Die alten Gerber 
sollen aber auch successive dahin geführt werden, den Wert der Wissen 
schaft für unser Gewerbe zu erkennen" *). Dieses aus Vereinsmittelu 
gegründete Berliner Laboratorium ging später in Privatbesitz über, und 
1890 entstand neben ihm ein zweites öffentliches chemisches Laboratorium 
in Stuttgart. 
Auch typische Unterrichtsanstalten entstanden aus dem Bedürfnis 
der Gerber durch diese; am 1. Mai 1889 wurde die von der Loh 
gerberinnung zu Leipzig und vom Verbände sächsischer Lederproduzenten 
gegründete Deutsche Gerberschule zu Freiberg in Sachsen eröffnet. Neben 
regelmäßigen Beiträgen von einer Anzahl von Privatpersonen, Firmen 
und gerberischeu Vereinigungen erhält sie Unterstützungen von der Stadt 
Freiberg, vom kgl. preußischen Handelsministerium und vom kgl. sächsi 
schen Ministerium des Innern. Die Anstalt wurde fortwährend ver 
größert und erweitert. Eine Lehrwerkstätte für das Gerbereigewerbe 
besteht in Metzingen, veranlaßt insbesondere durch die württembergischeu 
Gewerbevereine. Die Anstalt untersteht der kgl. württembergischeu 
Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart und wird auch 
von dieser unterhalten. Endlich wurde 1897 in Freiberg in Sachsen 
noch die deutsche Versuchsanstalt für Lederindustrie eröffnet. Neben 
Gutachten und kurzen Kursen dient sie hauptsächlich der wissenschaft 
lichen Forschung und der experimentellen Prüfung neuer Verfahren. 
Die Weißgerberei tritt in allen diesen Anstalten völlig zurück. 
Ein zweites Mittel der Propaganda sind die Ausstellungen. Ich 
habe früher eine Stelle aus dem amtlichen Bericht über die Londoner 
Weltausstellung 1851 angeführt, aber der Staat beschränkte sich da 
mals lediglich auf eine Ermahnung. Zu einer Spezialausstellung der 
Lederindustrie kam es 1878 aus Veranlassung der beteiligten Kreise, 
aber von weittragender Bedeutung war auch diese nicht. 
Eine Hauptrolle für die Verbreitung gerberischen Wissens spielen 
heute die Zeitschriften, welche die Industrie mit einem Strom frucht- 
>) Maschke 1906, S. 3.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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