Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

219 
') Königsberg 1737. -) Jung 1794, S. 617. 
gewöhnlich zur Arbeitsteilung führend bezeichnet. In den höchsten 
Formen der ökonomischen Betriebssysteme bezeichnet man diese Art der 
Arbeitsteilung bekanntlich mit dem Worte „Spezialisation"; diesen 
Ausdruck, welcher dort eine ganz andere Entstehungsgeschichte und einen 
ganz anderen Inhalt in sich birgt, hier anzuwenden, erscheint nicht an 
gängig; denn die Spezialisation ist eine Form des Aufstiegs, aber die 
oben angeführten Verhältnisse sind eine Form des Niederganges; letzteres 
ist abermals ein Punkt, welchen die eben geschilderten Verhältnisse 
häufig mit der Hausindustrie gemeinsam haben; denn auch die Haus 
industrie erscheint ihrer Entstehung nach nicht selten als eine Form des 
gesunkenen und in Abhängigkeit geratenen Handwerks; nur schiebt sich 
hier zwischen den Produzenten und den Konsumenten nicht der Zwerg 
gerber, sondern der reine Händler ein. 
Die Weißgerberei zeigt, wenngleich verhältnismäßig selten, auch 
diese Form des Betriebes. Nach einem Königsberger General-Privi 
legium und Jnnungsartikel für das sog. Kombinierte Gewerck der 
Weißgerberei von 1737 wird „den Juden das Aufkauften der Schaaf- 
selle aufm Lande zum Verlag der einländischen Weißgerber und Kürschner 
noch ferner verstattet bleiben" ; 1794 schlug Jung ^), da allerdings 
für Sohlleder, damit dieses lange genug in den Gruben liegen könne, 
den Verlag und die Aufsicht eines fabrizierenden Kaufmanns vor, wenn 
der Gerber selbst nicht kapitalkräftig genug sei. 
In der Folgezeit scheint sich eine echte Hausindustrie auf der 
Gerberei nicht begründet zu haben; denn bei diesem Gewerbe fehlen 
tatsächlich alle die Bedingungen, welche die Hausindustrie als eine 
besondere Form des gewerblichen Großbetriebes erscheinen lassen könnte; 
der Bezug der Rohstoffe und Hilfsstoffe muß im Großen geschehen, also 
durch den Verleger; und dieser müßte die Produkte an die Gerber 
verteilen; die fertige Ware mit allen Nebenprodukten, wie Wolle, Leim 
leder usw., welche immer einen hohen Wert repräsentieren, müßten an 
den Verleger zurückgehen, wobei Zurückhaltung von Wolle oder Leimleder 
unvermeidlich wären, ebenso wie es unkontrollierbar wäre, ob der Gerber 
die gelieferten Hilfsstoffe in den angegebenen Mengenverhältnissen 
tvirklich verbraucht hat. Neben dieser mehr kaufmännischen Seite käme 
dann erst die gewerblich-technische in Betracht, wo der kleine Gerber, 
besonders bei der gewöhnlichen Weißgerberei, mit seiner Leistungsfähig 
keit in vielen Operationen hinter der Maschine zurückstehen müßte. Man 
könnte hier daran denken, daß wenigstens einige Operationen der 
Weißgerberei, wie das Zurichten auf dem Stollpfahl, hausindustriell 
betrieben werden können; allein auch das scheint nicht vorzukommen;
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Agricultural Relief. Gov. Pr. Off., 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.