Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

255 
nicht gemäß verhält, als Rößler, Schwaben, Pfuscher und dergl. in 
unserem Fürstentum Sulzbach zum Meister oder zum Handwerck zu 
gelassen werden" *); hier werden also die Schwaben und die Rößler 
den Pfuschern gleich behandelt, weil Sulzbach zum Rheinischen Kreise 
gehört. Um die Wende des 18. Jahrhunderts sind solche Bestimmungen 
noch in krafft, so in Augsburg: „Nachdem ein Gesell unseres Löbl. 
Schwäb. Craiß sich lang an unpassierlichen Nationen als Italien, 
Hispanien, Frankreich, Jngetein, item auf dem Rößler Craiß und bei 
denen, welche beedes, Roth- und Weißgerber Handwerck zusammen 
treiben, oder bei einem gescholtenen Meister über Handwercks-Gebrauch 
zulässige Zeit, nämlich 14 tag in arbeit aufgehalten, soll selbiger, wann 
er wiederum auf seinen Craiß arbeiten wollt, zuvor . . . abgestrafft 
werden^)." Ähnlich ist auch schon eine Bestimmung von 1671: „Wenn 
ein Gesell bey einem Rößler oder der Roth und Weiß zusammentreibt, 
länger als 14 Tag arbeith, soll er um ein Wochenlohn in der Straff 
sein 3)." Diese Bestimmungen zeigen einerseits durch die Nebeneinander 
stellung die verschiedenen Arten der Unehrlichkeit, andererseits aber 
zeigen sie eine Milderung insofern, als ein 14 tägiges Arbeiten noch 
keine Unrechtsfolgen nach sich zieht. Interessant ist nun zu beobachten, 
daß in der durch das Arbeiten in den verschiedenen Kreisen bewirkten 
Unehrlichkeit eine Rangordnung vorhanden ist. 1733 herrschte in 
Memmingen ein Streit, weil ein Rheinischer in Arbeit stehender Gesell 
einem Schwäbischen Gesellen „altem Gebrauch nach" weichen mußte. 
Dabei wird angeführt: „Weil es in Rheinischen Städten mit denen 
schwäbischen Gesellen auch also gehalten werde und zumahl in ganz 
Sachsen die Schwäbische den Rheinischen sogleich weichen müßten, auch 
mit der Ungelegenheit auch zur Winterszeit sogleich fortgetrieben 
würden" 4 ); besonders genau geregelt war dieses Verhältnis daher in 
Augsburg, welches, selbst zum Schwäbischen Kreise gehörend, den Rößler- 
und Rheinischen Bezirken räumlich nahe lag; die um 1800 geltende 
Bestimmung lautet hier: „Unsers löbl. Schwäb. Deren Rheinischen und 
Rößler Craiß Gesellen Arbeit stehen betreffen: Einem Gesellen Rheini 
schen Craiß soll allhier in arbeith stehen zugelassen sein, bis einem 
Gesellen unsers löblich, schwäbischen Craiß umgeschaut und uit arbeit 
zugesagt würde, ein Gesell dem Rößler Craiß zugethan länger nit als 
14 Tag, welcher aber beedes daß Rot- und Weißgärber Handwerck 
zusammen gelehrnet hat, derselbe gar nit inn arbeit passiert werden. 
Begeb es sich denn daß ein Rheinischer und Rößler Gesell in arbeit 
sich befinden, soll der Rößler zuvor, von zwey oder mehr Rheinischen 
l ) Sulzbach 1749, 17. -) Augspurg ca. 1800. 
') Augsburg 1671, 34. 4 ) Augsburg 1722—1778; 1733, XVII.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.