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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

256 
der am längsten in Arbeit steht, dem Schwäbischen Gesellen, es gehe 
vor, oder mit verfließung 14 Tag, alsbald aus der Arbeit zu weichen 
schuldig sein. Und ob der Meister solchen gesellen nit einstellen wolt, 
soll ihm in den Arbeit stehenden, es sey ein Rheinischer oder Rößler 
zu beurlauben oder beede zulässige Zeit beysammen behalten obliegen. 
Es were denn, daß der Schwab. Gesell selbs nit in arbeith zu stehen 
verlangt, mag der Rheinische, bis ein anderer Schwäb. Gesell umschauen 
laß, in arbeit stehen verbleiben 5 )." Man sieht, mit welcher Wichtigkeit 
diese Sache behandelt worden ist; in ähnlich entgegenkommender Weise 
waren die Verhältnisse in anderen Grenzbezirken geregelt, so in Sachsen, 
welches, vom Rößlerkreis ganz umschlossen, nur eine vom Rheinischen 
Kreis in das Rößlergebiet hineingetriebene Zunge darstellte. In dieser 
Sächsischen Weißgerberordnung von 1601 beginnen alle Artikel: „Es 
soll ein jeglicher Sehmisch- und Weißgerbergeselle, er sey Reinischer 
oder Rößler", oder: „Es soll ein jeglicher Meister, er sei Reinisch 
oder Rößler"; für die Lehrjungen lautet eine Bestimmung: „Würde 
sichs auch zutragen, daß auf der Rößler-Seiten ein Lehrjunge gleich 
falls von seinem Meister ohne genügsame Ursach entspringete . . . und 
sich in solcher Zeit, wie oben bei den Reinischen Meistern Meldung 
geschehen, auch nicht einstellen würde . . ." 2 ); vor allen Dingen wichtig 
aber ist die Bestimmung über die Handwerkslade, sie lautet: „Was die 
Handwerks Laden belanget, wo und an welchem ort und städten die 
selbe aufgerichtet und gehalten werde, haben sich die Reinischen und 
Rößler Meister dergestalt verglichen und beschlossen, daß die Haupt- 
Lade in Churs. Sachs. Residenz Dresden, die Kreyß Lade aber der 
Rößler zu Miltenberg und Naumburg, dann die Reinischen zu Leipzig 
und Kemnitz verbleiben")." 
Aus diesen Darlegungen geht hervor, daß die an den Meistern 
eines Ortes haftende Unredlichkeit — z. B. die der Memminger Gerber 
aus der Vereinigung von Rot und Weiß entspringende — keineswegs 
beseitigt ist, nachdem lediglich die Handwerkstrennung durchgeführt war. 
Damals wandten sich die Memminger Meister unter anderem auch nach 
Nürnbergs), um ihnen mitzuteilen, daß die Trennung nunmehr voll 
zogen sei, und um sie zu bitten, ihre Söhne und Knechte in Zukunft 
passieren zu lassen; die Nürnberger Meister aber antworteten"), die 
Nürnberger hielten es mit der sog. Reinischen Handwerksgewohnheit, 
die Memminger dagegen mit der schwäbischen, „dahero derselben Gesind 
über 14 Tag alhier nicht gefürdert würde"; wenn sie aber sich ent- 
0 Augspurg ca. 1800. 
Würzburg 1660—1683, 1, 3. -) Würzburg 1660—1683, Iltens. 
4 ) Memmingen, Schreiben vom 19. Jan. 1681. 
5 ) Memmingen, Schreiben vom 8. März 1681.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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