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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

353 
gelegentlich gänzlich ausblieb *). Die Weißgerber in Köln hatten vor 
nehmlich die Gegend des Pellesgrabens, die Weißgerbereckgasse und die 
Weißbüttengasse inne; in diesen Straßenzügen der dicht bewohnten 
inneren Stadt liegen die Gerbereien noch bis heute, und seit der Kanali 
sation dieser Wasserläufe wird der Wasserbedarf durch eine Wasser 
leitung gedeckt * 2 ). In Nürnberg lag in der Jrhergasse das viel besuchte 
Jrherbad, dessen warme Abwässer die Weißgerber wohl zu benutzen 
wußten. In Konstantine, der Hauptstadt des algerischen Departements, 
liefert selbst den größten Gerbereien die städtische Wasserleitung das 
nötige Wasser 3 * ); in der Nähe von Tanger sind die aus rohen Ziegel 
bauten bestehenden Geschirre der Gerbereien nur mit Erde gedichtet, 
und sie befinden sich nur etwa 20 Fuß vom Hauptbrunnen entfernt, 
welcher Tanger mit Trinkwasser versieht H; in Tiflis sind die Gerber 
in einem Viertel der Stadt konzentriert, nämlich dort, wo die berühmten 
heißen Mineralquellen aus der Erde kommen, und wo sich deswegen 
auch alle Badeanstalten befinden 3 ); die Wiener Gerber beschwerten 
sich 1883, als die Benutzung der Hochquellenleitung für industrielle 
Zwecke ausdrücklich verboten wurde 3 * ), und 1800 wurde ein Gesuch 
eines Uffenheimer Gerbers, betreffend einen Anstich am Stadtbronnen 
der oberen Vorstadt, abgewiesen mit der Begründung, daß seine Mit 
meister sämtlich keine lausenden Brunnen haben, daß sein Betrieb nicht 
beträchtlicher sei als der der übrigen Gerber, daß er sich, wie die 
anderen Meister auch, mit dem aus seinem Ziehbrunnen geschöpften 
Wasser begnügen müsse, und daß, wenn ihn dieser wirklich in Not 
lassen sollte, er nur 50 Schritte vom öffentlichen laufenden Brunnen 
entfernt sei, wo er sich das allenfalls noch abgängige Wasser holen 
könnte 7 ). Diese Beispiele illustrieren einwandfrei das oben Gesagte, 
wie auch die Darlegungen des § 34 über die örtliche Lage der Weiß 
gerbereien, auf welche hier nochmals hingewiesen sei. 
Die Beschaffung genügenden und guten Wassers für seine Gerberei 
ist die Sorge des Gerbers selbst; aber die Sorge um die Abwässer im 
Interesse des allgemeinen Wohles ist die Aufgabe der Gesetzgebung; 
denn die Verunreinigungen durch Gerbereien sind von dreierlei Art; 
nämlich einmal sind es Verunreinigungen durch vorwiegend mineralische 
Stoffe, wie Kalk, und besonders Arsenik bei Weißgerbereien, zweitens 
stickstoffhaltige, säulnisfähige organische Stoffe, und drittens unter Um 
ständen Infektionserreger, wie z. B. die Milzbrandsporen, welche be 
st Schauplatz 1767, Bd. VI, S. 108, 132. 
2 ) Wirminghaus 1895, S. 250. 
st Schuh und Leder 1898, Nr. 22, S. 29. 
st Gerber Courier 1907, Nr. 34. st Gogitschayschwili 1891, S. 94. 
st Schönmann's Journal 1883, Nr. 34. st Uffenheim 1800. 
Ebert, Entwicklung der Weibgerberei. 23
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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