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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

21 
Wildhaut mit allen deren Eigenschaften; weil noch eigentliche Haustiere 
fehlen, wird das Pferdeleder hoch geschätzt. e>o e wa is .. 
Kalmücken und ähnlichen Mongolenstämmen, we che auf 
Territorien des europäischen und asiatischen Rußlands eine g 
ihrer Bedürfnisse mit Pferdeleder decken 7 ), aus Pfer e 
Juchten 2 ) und der einst berühmte orientalische Chagrin ) bern , 
es ist ohne Zweifel als eine direkte historische Fortsetzung ces 
Wertschätzung zu bezeichnen, wenn in Ordenszeiten m s p^uß 
Rosse hauptsächlich um ihrer Häute willen gejagt wurden ),_ und 
bis zum heutigen Tage in Rußland der größte Teck der femen Hand 
schuhe aus Fohlenfellen gemacht wird, während Schaf, Zwg 
Zickel daneben nur eine ganz geringe Rolle spielen"). 
Mil der Kultur dr« Pft-dr- «uch Art der »”» 
mit der Einführung anderen Häutematerials beginnt a er 
Wert des Pferdeleders zu finken. Das Pferdeleder ist vie ' 
sich nach der Größe dieses Tieres erwarten läßt, und es is ... 
Dingen sehr verschieden dick; die Haut des Pferdes ist am > 7 
unter der Mähne und auf dem Rücken direkt über dem Schweif. +- 
häute wurden während des ganzen Mittelalters gegerbt, um nur 
frühe Beispiele anzuführen: im Trierer Tarif aus dem Begm 
14. Jahrhunderts werden Pferde- und Rindshäute importier ), 
in Köln scheint im 15. Jahrhundert die Gerbung des Pferdeleders f 
stark getrieben worden zu sein, daß sie zur Abspaltung einet- eigen 
Handwerkes, des Pferdefellgerbers, geführt hat 7 ). Im Mittels ter wur 
die Pferdehäute fast ausschließlich rot gegerbt; man wußte . 
dünnen schwammigen Pferdehaut bei einer unvollkommenen Zürich 
nicht viel mehr anzufangen, als sie zu Brandsohlen Z zu Kerwen e , 
hin und wieder verarbeiteten sie die Sattler zu ungarisch Leder ), 
Abgaben auf Roßleder in Frankreich waren nicht halb so hoch " ^ 
auf Ochsenleder"), und hier war es sogar den Riemern gesetzlich ver 
boten, Roßhäute zu gewissen Zwecken zu verwenden"). Daß m e 
nicht die Natur des Leders, sondern die Methode der Zubereitung ie 
Ursache der ungenügenden Verwendbarkeit des Pferdeleders sei, das 
schloß, damals allerdings mit Unrecht, der schon mehrfach erwähnte 
Kameralist Zincke") aus der Güte der russischen Pferdeleder. Basieren 
i) Pelzer 1837, S. 259; Rüst 1844, S. 337; Ratzel 1895, Bd. II, S. 540. 
4 ) Beckmann 1796, S. 286; Wagner 1873, S. 219. 
s ) Pallas 1781, Bd. I, S. 325 f.; Poppe G., Bd. II, 8 651. 
Hehn 1911, S. 23. 6 ) Ledermarkt 1893, S. 1332. 
«) Lamprecht 1886, Bd. II. S. 327. ') Köln 1907, Bd. II, S. 476. 
«) Schauplatz 1766. Bd. V, S. 417; Prechil 1838, Bd. IX. S- 236. 
•) Schauplatz 1767. Bd. VI, S. 81. 10 ) Schauplatz 1^6. Bd V, S. 41 
») Schauplatz 1767, Bd. VI, S. 57. Becher 1759, Bd. II, S. 13a
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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