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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

22 
. 
auf ihrem guten, auf der Weide aufgewachsenen Material scheint zuerst 
England, welches überhaupt eine Zeitlang an der Spitze der Leder- 
industrieen der Erde schritt, den Wert des Pferdeleders erkannt zu haben, 
und von hier wurde die Gerbung der Pferdehäute in größerem Um 
fange, z. B. nach Österreich feit 1798 durch die Engländer Kollmann 
und Gelli eingeführt *)• 
Von dieser Zeit an datiert, wie eben überhaupt ein großer Auf 
schwung der ganzen Lederindustrie, so auch eine steigende Wertschätzung 
des Pferdeleders. Die im 17., 18. Jahrhundert eingreifende Staats 
hilfe hatte sich für die Verwendung von Pferdeleder interessiert 2 ), und 
den Abdeckern wurden im Zusammenhang damit Privilegien zum Ab 
holen der gefallenen Regimentspferde zugesprochen 8 ), um durch sie, ge 
wissermaßen als Mittelleute, die Bedarfsdeckung in bezug auf gefallene 
Häute zu organisieren; seit dieser Zeit entwickelt sich eine bedeutende 
Roßlederindustrie in Deutschland, welche um die Mitte des 19. Jahr 
hunderts zu einer Spezialität Deutschlands in bezug auf Schuhleder 
geworden ist 4 ); in der „Schusterstadt" Loitz z. B. wurde Rind- und 
Fahlleder durch Roßleder ersetzt 9, und auch die zum Fabrikbetrieb 
übergehende Schuhindustrie bedeutete eine stets steigende Nachfrage nach 
dem billigeren Roßleder a ). 
Unter dem Einflüsse der russischen Fohlenglacelederindustrie, auf 
welche oben schon hingewiesen wurde, bahnt sich nun außerdem noch 
eine Verarbeitung des Fohlen- und dann des Roßleders zu feineren 
Verwendungsarten an; in Österreich werden, wenn auch nicht in be 
deutendem Maße, Füllenhäute'), desgleichen werden in Deutschland 
Fohlenfelle 8 ) zu Glaceleder verarbeitet, in den Fachzeitschriften erscheinen 
ausführliche Beschreibungen und Anweisungen zur Überführung von 
Fohlenfellen in Glaceleder 9, und die modernen Chromkombinationen 
suchen ebenfalls das Roßleder für solche Zwecke verwendbar zu machen 4 °); 
daneben werden Roßhäute rein weißgar gemacht X1 ), und endlich werden 
Roßhäute zu verhältnismäßig hohen Preisen als Imitationen von Fein 
lederarten, insbesondere von Ziegenleder 12 ), als Farbencheoraux, farbige 
und Chagrinleder, und zwar in Chromgerbung und als imitiertes Bock 
leder, meist nach irgendeiner modernen Fett-Chrom-Alaungerbung, auf 
den Markt gebracht. 
9 Keeß 1820, S. 27. 9 Langenzenn, Tvm. I, S. 16. 
9 Allgemeine Produktenzeitung 1912, Nr. 89, S. 1231. 
9 Aebert 1895, S. 38. 9 Schönmann 1900, Nr. 40. 
9 Weiskirchner 1896, S. 485. 7 ) Schmidt und Wagner 1905, S. 475. 
9 Vgl. z. B. Gerbercourier 1903, Nr. 31—32. 
9 M. A. Gerbemethoden 1903, S. 282. 
10 ) Ledermarkt 1904, Nr. 3, S. 7. 
1 9 M. A. Gerbemethoden 1903, S. 284. *9 Wiener 1904, S. 61. 
'9 Wiener 1904, S. 61.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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