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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

50 
den Alaunpreis nach Belieben festsetzten *). Wir werden sehen, daß wir 
in dieser Bemerkung gewissermaßen das Schlagwort zu sehen haben, 
welches bis weit hinein in das Mittelalter die Geschichte des Alauns 
beherrscht. 
Wir haben für unsere Zwecke aus jenen Kritiken den Schluß zu 
ziehen, daß die aluta der Alten wahrscheinlich nicht mit Alaun gegerbt 
war; da aber, wie wir sehen werden, die gerbereichemischen Unter 
suchungen erst der letzten Jahrzehnte den Nachweis gebracht haben, daß 
sich mit Aluminiumsulfat ebensogut wie mit Alaun weißgares Leder 
erzeugen läßt, so dürfen wir wohl annehmen, daß die aluta der Alten 
in den Fällen, wo sie als alda bezeichnet wird, unserem heutigen weiß 
garen Leder ziemlich ähnlich gewesen ist. 
Mit dem ausgehenden Altertum, mit der Konzentration des großen 
Wissens jener Zeit in Alexandrien beginnt das chemische Wissen, wahr 
scheinlich hauptsächlich unter ägyptisch-babylonischem Einfluß, mehr und 
mehr in die Ideenwelt der Alchemie überzugehen; der Wissensschatz au 
chemischen Tatsachen wird reicher, aber die Zerstörung des griechischen 
Serapeums in Alexandrien bedeutet den Höhepunkt im Zusammensturz 
der ganzen Kultur und die Vernichtung einer für die Geschichte be 
sonders der Naturwissenschaften unersetzlichen Litteratur. Ein Teil frei 
lich jenes Wissens rettete sich in die byzantinische Philologie, der Ein 
bruch der Araber nach Ägypten im 7. Jahrhundert bedeutete zunächst 
ebenfalls noch Verwüstung, aber dann blüht, besonders seit der Be 
festigung der arabischen Kultur in Spanien, ein neues Kulturleben auf, 
in dessen Schutz die arabischen Gelehrten die Trümmer der Zerstörung 
sammeln und dazu neuen und reichen Wissensstoff fügen. So klafft 
in dieser Zeit eine empfindliche Lücke, und einer der ersten und hervor 
ragendsten Schriftsteller, welcher uns wieder orientiert über die chemischen 
Kenntnisse der neuen arabischen Kultur, bei welcher nunmehr die euro 
päischen Völker in die Lehre gingen, und welche so durch ihr Wissen, 
wie auch durch ihre philosophischen Anschauungen auf Jahrhunderte 
hinaus dem naturwissenschaftlichen Denken die Wege gewiesen hat, ist 
der berühmte Arzt und Alchemist Dschafar, letzterer freilich hauptsäch 
lich unter Berthelots Vorgang in einen Geber des 0. und 10. Jahr 
hunderts und in einen Pseudogeber etwa des 14. Jahrhunderts zerlegt. 
In diese Zwischenzeit muß die Erfindung der Herstellung echten 
Alauns gelegt werden; denn in den Abhandlungen der Lauteren Brüder 
etwa aus der Mitte des 10. Jahrhunderts, in welchen diese, im großen 
und ganzen noch fußend auf aristotelischen Anschauungen, eine auf viel 
breiterer empirischer Basis gewonnene Tatsachenwelt zu einem eiuheit- 
-) Diodor, Bd. V, S. 10.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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