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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

55 
in die Höhe getrieben haben *). In den guten Beziehungen, welche die 
Republik Venedig zum Hofe von Byzanz seit 1082 unterhalten hatte, 
war es Genua gelungen, der Schwesterrepublik den Rang abzulaufen, 
und im Vertrage von 1275 2 ) verlieh Michael Paläologus dem Genuesen 
Manuele Zaccaria die Stadt Phocäa am nördlichen Eingang des Golfes 
von Smyrna mitsamt den naheliegenden alaunhaltigen Bergen. Damit 
gelangte dieser wertvolle Besitz also in genuesische Hände, und trotz 
wechselnden Kriegsglücks trotz der damals sich kaleidoskopartig ver 
schiebenden Mächtekonstellationen zwischen Venedig, Genua, Islam und 
Byzanz, trotz innerer Zerwürfnisse, trotz vorübergehender Besitzwechsel 
«n Phocäa wußte sich die Staatsklugheit oder die politische Macht von 
Genua doch immer wieder in den Besitz dieser wertvollen Alaun 
siedereien zu setzen. Gleich einer der ersten Schritte Manuele Zaccarias 
war der Ausfluß einer echten Monopolpolitik: Er benutzte seinen Einfluß 
beim Kaiser zur Erwirkung eines Alaunausfuhrverbotes für alle übrigen 
Genuesen aus den poutischeu Gebieten, ein Verbot, welches indessen 
uicht lange in Kraft gewesen zu sein scheint. 
Zur Beseitigung des genuesischen Übergewichtes in diesen nordöst 
lichen Teilen des Mittelmeeres entbrannte bald darauf (1294) ein Krieg 
zunächst zwischen Venedig und Genna, in welchen in der Folge auch 
der Kaiser von Konstantinopel als Gegner Venedigs hineingezogen 
wurde 3 ); neben anderen Verlusten, welche die Venetianer den genue 
sischen Kolonien im Verlaufe dieses Krieges bei wechselndem Kriegs 
glück und unentschiedenem Ausgauge zufügten, entführte der venetianische 
General Ruggiero Morosini ans Phocäa die dort vorgefundenen Kessel 
und andere zur Alaunfabrikation dienenden Gegenstände und Geräte 
1296 Z; aber bereits 1298 hatte sich die Ansiedlnng wieder so weit 
-erholt, daß sie 650 Zentner Alaun um die ungeheure Summe von 
1,3 Millionen Lire exportieren konnte^). Etwa in diese Zeit fällt die 
Gründung von Neuphocäa, wahrscheinlich in der Form eines Kastelles 
zum Schutze der Alaungruben gegen die unaufhaltsam vorrückenden 
Türken, und die gleiche Gefahr gab Benedetto Zaccaria, dem Bruder 
Manuele Zaccarias, den Anlaß zur eigenmächtigen Besetzung der Insel 
Chios etwa 1304, um Phocäa und die dort ein- und auslaufenden 
Alaunschiffe von der Seeseite her zu schützen. Durch diesen Handstreich 
gelang es dem Hause Zaccaria, in welchem der Besitz von Phocäa erb 
lich geworden war, auch die wertvollen Mastixpflanzungen von Chios 
in seiner Hand zu vereinigen. Nach dem Aussterbeu des Hauses 
-) Ebenda. 2 ) Heyd 1879, Bd. I, S. 482 f. 3 ) Heyd 1879, Bd. I. S. 491 ff. 
4 ) Über die Art der Fabrikation vgl. Kopp 1848, Bd. IV, S. 59 und Heyd 
1879, Bd. II, S. 550. 
5 ) Heyd 1879, Bd. I, S. 507 f.
	        

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Report of the Royal Commission on National Health Insurance. Stationery Office, 1926.
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