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Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Monograph

Identifikator:
885228553
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5127
Document type:
Monograph
Author:
Greineder, Friedrich
Title:
Die Wirtschaft der deutschen Gaswerke
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
R. Oldenbourg
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (60 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Wirtschaft der deutschen Gaswerke pro 1912/13
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

76 
geringere Tagespreis angerechnet werden müssen. Man denke an 
die Zeiten sinkender Konjunktur bei vorangegangener Hochkonjunk 
tur, aus der noch Lieferungsverträge zu hohen Preisen bestehen. 
Für das Angebot müssen die billigeren Tagespreise, in der Nach 
kalkulation müssen die wirklich zu bezahlenden hohen Einkaufs 
kosten angesetzt werden. Die teueren Lagerbestände müssen abge 
stoßen und neue Materialien zu billigeren Preisen hereingenommen 
werden, während die Lieferungsverträge zu hohen Bezugspreisen 
erfüllt werden müssen. Bei steigenden Materialpreisen kann der 
Materialpreisgewinn ausgenutzt, der anzubietende Verkaufspreis ent 
sprechend hinaufgesetzt werden, trotz der vorhandenen billigeren 
Lagerbestände: im Bruttogewinn der Unternehmung steckt ein 
Materialpreisgewinn als Folge der schwankenden Marktpreise. In 
die Nachkalkulation werden die wirklich bezahlten Einkaufspreise 
eingestellt. Der Unternehmer kann aber auch auf den Sondergewinn 
verzichten, muß aber später mit der verteuerten Eindeckung des 
Materialbedarfs rechnen. 
Die Schwankungen im Materialpreis bedingen 
Schwankungen in den Selbstkosten, bei sinkenden Preisen und großen 
Lagerbeständen überdies beträchtliche Verluste, wenn die Verkaufs 
preise der Fertigfabrikate nicht entsprechend reguliert werden 
können. Verschiedene Maßnahmen sollen die Wirkungen der Preis 
schwankungen der wichtigsten Materialien paralysieren. Zunächst 
durch Abschluß langjähriger Lieferungsverträge; so vorteil 
haft sie als feste Berechnungsgrundlagen sind, so schützen sie zwar 
vor Preissteigerungen, nicht aber vor Preisrückgängen, ganz abge 
sehen von der üblen Gewohnheit mancher Lieferanten, bei einer 
für sie ungünstigen Preisentwicklung hinterher durch Ausreden 
von der tatsächlichen Lieferung der auf Abruf verkauften Mengen 
sich zu befreien oder geringere Qualitäten oder kleinere Mengen 
zu liefern. Auch bei Produktionseinschränkungen können Lieferungs 
verträge nachteilig wirken. Das Bestreben, Verluste bei sinkenden 
Preisen abzuwälzen, hat zur Einführung der sogenannten Baisse- 
klausel geführt, wonach infolge Vereinbarung der im Lieferungs 
vertrag bedungene Preis nur so lange Geltung haben soll, als der 
Marktpreis der zu liefernden Ware nicht oder nicht unter einen 
bestimmten Prozentsatz sinkt. Andernfalls soll der Abschluß für 
den niedriger gewordenen Marktpreis gelten: eine automatische 
Preisminderung, die nur ein wirtschaftlich starker Abnehmer durch 
drücken kann. Kapitalgesellschaften suchen Ertragsminderungen 
durch Preisschwankungen vorzubeugen, indem sie offene sichtbare 
Gewinnrücklagen (Reserven) schaffen; in der Regel ist die be 
sondere Zweckbestimmung in der Benennung der Reserve nicht 
zum Ausdruck gebracht (Spezialreservefonds, richtiger Preis-Del
	        

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Thomson’s Manual of Pacific Northwest Finance. Thomson’s Statistical Service, 1930.
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