Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Antike Wirtschaftsgeschichte

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
898235332
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-14541
Document type:
Monograph
Author:
Müller, Johannes http://d-nb.info/gnd/130010693
Title:
Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
Place of publication:
Naumburg a. d. S.
Publisher:
G. Pätz'sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (53 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
    Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

Seedarlehn. Berufsehre. 
71 
Athens loaren in unserer Periode nicht mehr allzu viele Leute ver 
treten, die mit der Landwirtschaft in Beziehung standen, außer 
etwa den großen Grundbesitzern. Den größten Teil der Bevölkerung 
bildeten diejenigen, welche in einer vorwiegend arbeitsteiligen 
Wirtschaft (Plato, Staat II, 11) Industrie und Handel betreiben. 
Diese Bevölkerung war nicht von jenem hohen Geiste erfüllt, wie 
man nach den gewaltigen und herrlichen Schöpfungen vermuten 
könnte, die aus dem allgemeinen Säckel erbaut wurden. Die Be 
haglichkeiten des Lebens lähmten vielfach das Entwicklungsstreben, 
und es ist sehr wahrscheinlich, daß z. B. gegenwärtig das ernste 
Streben der Arbeiterschaft nach Kulturgütern verbreiteter ist als 
in der Bevölkerung Athens im 4. Jahrhundert trotz deren hoher 
kulturellen Stufe. Dies führte dazu, daß in jener Zeit, da die 
griechische Freiheit ihrem Ende sich näherte, die Opposition für 
die große Masse der Bevölkerung nur Verachtung hatte (S. 57). 
Die Empörung Platos über die Demokratie führte ihn dazu, einen 
Jdealstaat zu konstruieren, in dem die Ungleichheit der Menschen 
prinzipiell vorausgesetzt und die große Masse möglichst schlecht be 
handelt wird. Während heute viele gegen eine Ausgleichung der 
Güterverteilung eintreten, ohne anzugeben, nach welchem Prinzip 
diese Ungleichheiten stattfinden sollen, hat Plato in seinem Staats 
wesen alle Ungleichheiten prinzipiell zu begründen gesucht. Die 
Möglichkeit einer Besserung der untern Volksschichten wurde von 
vielen Forschern damals deshalb gar nicht in Erwägung gezogen, 
weil sie der Ansicht waren, daß die Einwirkung der handwerks 
mäßigen Arbeit, vor allem der sitzenden, den Körper zugrunde 
richte (Theophrast, Haushaltungskunst 2) und den Menschen un 
fähig zu Höherem mache. Deshalb wurden die Arbeiter, nicht 
nur die Arbeit als solche verachtet. Überdies erschien es un 
würdig, sich wie ein Arbeiter dem fremden Willen zu unterwerfen, 
ob man dessen Ziele für vernünftig halte oder nicht. Daß die 
Handwerker und Arbeiter durch Armut an einer höheren Aus 
bildung gehindert wurden, gaben manche Autoren zu, betonten 
aber, daß sie jedenfalls minderwertiger seien (Pseudo-Xenophon, 
Verfassung der Athener l). Während so von vielen bedeutenden 
Philosophen eine ganze Reihe von Tätigkeiten, deren Verbreitung 
und wirtschaftliche Bedeutung unbestritten war, mit einem Makel 
belegt wurde, gab es daneben eine Reihe von Beschäftigungen, 
die eines Nicht-Banausen für würdig erachtet wurden, und von 
denen ein Teil später unter dem Namen der sieben freien Künste
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

L’évolution Industrielle de La Belgique. Misch & Thron, Éditeurs, 1911.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.