Full text : Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

199

In  vielen  Betrieben  der  deutschen  Industrie  wird  der  angeführten
Förderung  genügt:  Einzelne  Werkstätten  werden  in  rechnerischer ­
  und  kalkulatorischer  Beziehung  in  einzelne
Arbeitsplätze  aufgelöst  und  die  Kosten  dieser  Arbeits-  und
Werkplätze  ermittelt.  Die  im  §  52  angegebenen  Berechnungsformeln ­
  bieten  genügende  Anhaltspunkte  für  die  praktische  Handhabung ­
  dieser  verfeinerten  Kalkulationsmethode.  (Vgl.  das  3.  Beispiel,
§  52.)
Die  Feststellung  der  Maschinenkosten  (monatlich,  vierteljährlich) ­
  kann  durch  ein  Maschinen-Journal  (s.  S.  160)  etwa
mit  folgenden  Posten  vorbereitet  werden:
Arbeitslöhne  (Fabrikationslöhne)  dieser  Maschine  Mk.  —,—
Zahl  der  Betriebsstunden  Stunden
1.  Abschreibung:  Anlagekosten  Mk  ä  .  .  .  .  °/o  für  das  Jahr.
(Buchwert)  d.  i.  Mk  Via  —  Mk.  —,—
2.  Anteil  an  der  Abschreibung  auf  Grundstücke  und  Gebäude.
Beanspruchter  Baum  *  .  .  .  qm  ä  ...  .  Pfg  —,—
3.  Allgemeine  Kosten:  Betriebslöhne  „  —,—
Gasverbrauch  ....  cbm  k  .  .  .  .  Pfg  „  —,—
Wasserverbrauch  ....  cbm  h  .  .  .  .  Pfg  „  —,—
Lichtverbrauch  ....  Lampen  ä  .  .  .  .  Pfg.  .....  ,  —,—
Kraftkosten  ....  PS-Stunden  ....  (Kilowattstunden)  .  „  —,—
Ölverbrauch  ....  Liter  ä  .  .  .  .  Pfg  ,  —,—
4.  Werkzeuge,  Reserveteile,  Packungen  1  ,
5.  Gerätschaften  [  Verbrauch  »  -,~
6.  Transmissionen  ,  —.—
7.  Transportmaschinen  (Aufzüge,  Kran)  Nr.  —  Betriebsstunden  .  ..  a.  „  —,—
Gesamtkosten  Mk.  —,—
Kosten  pro  Stunde  oder  in  Prozenten  der  Fabrikationslöhne ­
  ....  o/o.
Stundenzuschläge.
§  47.  In  den  Betrieben  der  Vereinigten  Staaten  ist  der  Stundenaufschlag ­
  üblich.  Zum  Preise  einer  jeden  Arbeits-  oder
Arbeiterstunde  wird  eine  Summe  hinzugerechnet,  die  die  allgemeinen
Unkosten  decken  soll.  Um  den  Zuschlag  zu  ermitteln,  wird  der
Gesamtbetrag  der  allgemeinen  Kosten  (eines  Betriebes,  einer  Werkstätte, ­
  einer  Maschine)  durch  die  Anzahl  der  Stunden  (dieses  Betriebes ­
  etc.)  geteilt.  Die  Berechnung  erfolgt  monatlich  oder  doch
in  kürzeren  regelmäßigen  Zeiträumen.
Die  Berechnung  des  Zeitaufschlages  kann  sich  beziehen:
1.  auf  die  Arbeitsstunden,  Betriebsstunden;  hier  bleibt  die
Zahl  der  Arbeiter  außer  Ansatz.  Dieser  Modus  findet  Anwendung
bei  der  Berechnung  der  stündlichen  Maschinenkosten  (§  46).
2.  auf  die  Arbeiter  stunde,  d.  h.  das  Produkt  aus  Arbeitszeit ­
  und  Arbeiterzahl.  Den  Unterschied  beider  Methoden  zeigt  die
nachfolgende  Tabelle:
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.