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In vielen Betrieben der deutschen Industrie wird der angeführten
Förderung genügt: Einzelne Werkstätten werden in rechnerischer
und kalkulatorischer Beziehung in einzelne
Arbeitsplätze aufgelöst und die Kosten dieser Arbeits- und
Werkplätze ermittelt. Die im § 52 angegebenen Berechnungsformeln
bieten genügende Anhaltspunkte für die praktische Handhabung
dieser verfeinerten Kalkulationsmethode. (Vgl. das 3. Beispiel,
§ 52.)
Die Feststellung der Maschinenkosten (monatlich, vierteljährlich)
kann durch ein Maschinen-Journal (s. S. 160) etwa
mit folgenden Posten vorbereitet werden:
Arbeitslöhne (Fabrikationslöhne) dieser Maschine Mk. —,—
Zahl der Betriebsstunden Stunden
1. Abschreibung: Anlagekosten Mk ä . . . . °/o für das Jahr.
(Buchwert) d. i. Mk Via — Mk. —,—
2. Anteil an der Abschreibung auf Grundstücke und Gebäude.
Beanspruchter Baum * . . . qm ä ... . Pfg —,—
3. Allgemeine Kosten: Betriebslöhne „ —,—
Gasverbrauch .... cbm k . . . . Pfg „ —,—
Wasserverbrauch .... cbm h . . . . Pfg „ —,—
Lichtverbrauch .... Lampen ä . . . . Pfg. ..... , —,—
Kraftkosten .... PS-Stunden .... (Kilowattstunden) . „ —,—
Ölverbrauch .... Liter ä . . . . Pfg , —,—
4. Werkzeuge, Reserveteile, Packungen 1 ,
5. Gerätschaften [ Verbrauch » -,~
6. Transmissionen , —.—
7. Transportmaschinen (Aufzüge, Kran) Nr. — Betriebsstunden . .. a. „ —,—
Gesamtkosten Mk. —,—
Kosten pro Stunde oder in Prozenten der Fabrikationslöhne
.... o/o.
Stundenzuschläge.
§ 47. In den Betrieben der Vereinigten Staaten ist der Stundenaufschlag
üblich. Zum Preise einer jeden Arbeits- oder
Arbeiterstunde wird eine Summe hinzugerechnet, die die allgemeinen
Unkosten decken soll. Um den Zuschlag zu ermitteln, wird der
Gesamtbetrag der allgemeinen Kosten (eines Betriebes, einer Werkstätte,
einer Maschine) durch die Anzahl der Stunden (dieses Betriebes
etc.) geteilt. Die Berechnung erfolgt monatlich oder doch
in kürzeren regelmäßigen Zeiträumen.
Die Berechnung des Zeitaufschlages kann sich beziehen:
1. auf die Arbeitsstunden, Betriebsstunden; hier bleibt die
Zahl der Arbeiter außer Ansatz. Dieser Modus findet Anwendung
bei der Berechnung der stündlichen Maschinenkosten (§ 46).
2. auf die Arbeiter stunde, d. h. das Produkt aus Arbeitszeit
und Arbeiterzahl. Den Unterschied beider Methoden zeigt die
nachfolgende Tabelle: