200
Monat Oktober.
Werkstätte
Monatl.
Kosten
Betriebsstunden
26 Tage
h 10 Stunden
Kosten
einer
Arbeitsstunde
Arbeiterzahl
Arbeiterstunden
Kosten
einer
Arbeiterstunde
I
520,—
260
2,-30
7 800
6‘/s Pfg.
II
780,-260
3,-40
10 400
7 V« p fg.
Anwendung:
Arbeiter Nr. 16 II.: Lohn für 65 Stunden a 50 Pfg. — Mk. 32,50
65 Stunden ä 7 V* Pfg. == „ 4,87 s (=15°/o des
Gesamtesten Mk. 37,37 6 Lohnes)
3. Die Verteilung der Werkstattkosten auf den Arbeitertag
nach 2. nimmt auf die Höhe der Einzellöhne keine Rücksicht. Will
man darauf Rücksicht nehmen und, wie der prozentuelle Lohnaufschlag,
die Lohnkosten eines teueren Arbeiters auch mit einem
höheren Anteil an den allgemeinen Unkosten belasten, so ist die
Lohnsumme der Werkstätte als Rechnungsfaktor mit einzubeziehen,
z. B. (im Anschluß an 2.):
Werkstätte
Lohnsummen der
Gesamtlohn
Anteil der
pro Arbeiterlohnstunde
Klasse I
60 Pfg.
Klasse II
40 Pfg.
Klassen an
den Kosten
1
2340,-15
Arbeiter
1560,-15
Arbeiter
3900,-I
312,— ')
II 208,—
I 8 Pfg. *)
II 5 V» Pfg.
Anwendung:
Arbeiter Nr. 10 I.: 65 Stunden k 60 Pfg. = Mk. 39,—
Zuschlag: 65 , ä 8 » = , 5,20
Mk. 44,20
(Lohnkosten)
(== 13 V« % des
Lohnes)
Arbeiter Nr. 18 II.: 65 Stunden k 40 Pfg. = Mk. 26,— (Lohnkosten)
Zuschlag: 65 , k 5 Vs „ = , 3,47 (= 13 '/s®/o)
Mk. 29,47
Die Ergebnisse nach der 2. Methode wären
Nr. 10: Lohn: 39,— Unkosten: 4,33
,18: , 26,- „ 4,88
Lohnprozente: 11,1
, 16 V»
‘) 3900 : 520 = 2340: s.
s ) 31200 : 3900 (d. h. 260 Betriebsstunden X Arbeiterzahl). Wir haben angenommen,
daß jeder Arbeiter lOstündige Arbeitszeit hat.