Full text : Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Der  Zuschlag  ist  in  allen  Teilen  gleich,  nämlich  Mk.  60,—;
würden  nur  gleichförmige  (d.  h.  nach  Art  und  Größe,  Ausführung
usf.  gleiche)  Fabrikate  erzeugt,  dann  müßte  man  500  solcher  Produkte ­
  erzeugen,  um  die  Unkosten  von  Mk.  30000,—  zu  decken.
Es  ist  für  Fabriken  mit  gleichförmiger  Produktion  gleichgültig,
nach  welcher  Methode  sie  die  Kostenzuschläge  berechnen  wollen.
II.  Fall.  Angenommen,  der  Umsatz  hätte  sich  im  nächsten
Jahre  im  Material  und  Lohn  um  50o/o  (auf  180  000,—  bzw.  90  000,—'),
in  den  Kosten  um  100  o/o  (auf  60  000,—)  gesteigert,  so  würden
sich  die  Zuschläge  wie  folgt  berechnen:  nach  Methode  a)  33 1  / 3 o/ 0
(früher  25  o/o),  nach  b)  66  2 / 3 %  (50%),  nach  c)  22  2 / 9  o/o  (16 2 / 3  %).
Hat  man  im  2.  Jahr  ein  Fabrikat  zu  kalkulieren,  dessen  Materialwert ­
  Mk.  900,—,  dessen  Löhne  Mk.  450,—  betragen,  so  müssen
den  verhältnismäßig  höheren  Unkosten  entsprechend  nunmehr
Mk.  300,—  (gegen  Mk.  225,—)  zugeschlagen  werden.
III.  Fall.  Nach  den  Angaben  des  I.  Falles  berechnet,  würde
ein  anderes  Fabrikat  (M  =  240,—,  L  =  180,—)  wie  folgt  zu  kalkulieren ­
  sein:
Methode  a)  Zuschlag  Mk.  60,—,  Selbstkosten  Mk.  480,—
„  b)  „  „  90,-,  „  „  410,-„
  c)  „  „  70,—,  „  „  490,—
IV.  Fall.  Ein  anderes  Beispiel:

Das  Produkt  I  erfordert:
Materialwert  Mk.  2,—  1  jq
Lohnkosten  „  8,—  /  ’
Sein  Verkaufspreis  ist:  20,—
M:L  =  1:4
Es  wird  ein  100*/»  Lohnaufschlag  berechnet:

Das  Produkt  II  verbraucht:
^I)  ■*-600,—

4:1
            
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