a) Johanning (a. a. 0. S. 102) verwendet folgendes Schema
(nach einigen Umstellungen wiedergegeben):
A: Bestand am Ende des Monats lt. Lagerbücher
1. an Rohstoffen Mk. 3 000,—
2. an fertigen Maschinenteilen ... „ —
3. an fertigen Maschinen „ 38 000,—
Verkauf des betreffenden Monats (nach den Ausgabe
büchern) „
Lieferungen für eigenen Bedarf (zum Selbstkosten
preis) • . —
Summe A Mk. 41 000,—
B: Bestand am Anfang des Monats lt. Lagerbücher
1. an Rohstoffen Mk. 18 000,—
2. an fertigen Maschinenteilen (Halbfabri-
kate)
,v?
3. an fertigen Maschinen
„ 20000,—
Gesamtlöhne für den Monat (lt.
Lohnabrechnung)
„ 2000,-
Gesamtunkosten für den Monat (aus den kaufmänni-
sehen Büchern)
„ 1000,-
und zwar: Verwaltung
. . Mk. 600,—
Betrieb . . .
. 300,-
Betriebsmaterial
. . .. 80,-
Reparaturen
• • „ '20,
Summe B Mk. 41000,—
Der Gewinn = Summe A — Summe B.
Wir haben in dem angeführten Zahlenbeispiel angenommen,
daß nichts verkauft, hingegen für Mk. 18 000,— neue Wagen —
richtig kalkuliert mit Mk. 15 000, j- 3000,— -— erzeugt wurden.
Bei der Verwendung dieser Rentabilitätsformel ist der Wert des im
Laufe des Monats eingekauften Materials von der Summe A abzu
zahlen, was Johanning allerdings nicht angibt. Angenommejn,
wir würden im nächsten Monat den Betrieb einstellen, hingegen
alle Warenvorräte mit Mk. 45 000,— verkaufen und es würden
infolge früherer Bestellungen Mk. 10000,:— Rohstoffe eintreffen.
Nach der obenstehenden Formel würden sich die Summen wie folgt
berechnen:
Summe A: Rohstoffe 13 000,— -j- Verkauf 45 000,— Mk. 58 000
Summe B: Rohstoffe 3000,— -f- Fabrikate 38 000,—
-f- Unkosten 1000,— ..... ,, 42000
(Scheinbarer Gewinn!) Unterschied Mk. 16 000
Der Gewinn beträgt nur Mk. 7000,—, abzüglich Mk. 1000,— Kosten.