I s t abschreibungen gegenüber gestellt werden. Die 7 Monatsraten der
Abschreibungen werden dem Konto verrechneter Abschreibungen belastet,
das gewöhnliche Abschreibungssammelkonto kreditiert. Die
Aufwandskonten werden nach der kalkulatorischen Verteilung belastet.
Abschreibungs-Konto.
2. Am Jahresende:
An Gebäude-Konto .... —,—
An Maschinen-Konto etc. . . —,—
Bilanzmäßige Abschreibungen . 520,—
1. Konto verrechneter
Abschreibungen 500,—
Monatliche Buchung der zu verrechnenden
Amortisationen
Konto verrechneter Abschreibungen.
Soll-Abschreibung Tatsächlich verrechnet
1. An Abschreibungs-Konto
500,-2.
Fabrikations-Konto I . . . —,—
„ „ II etc. .
Kraft-Konto —,—
490,-Im
ganzen sind 30 zu wenig Abschreibungen verrechnet.
Die außerordentliche Gestaltungsfähigkeit der doppelten Buchführung
läßt noch eine dritte Methode der Buchung zu. Die Abschreibungen
werden in Monatsraten einem Abschreibungsreserve-Konto
kreditiert, einem Abschreibungskonto belastet.
Bei der monatlichen Gewinnberechnung erscheint Abschreibungsreserve-Konto
als Passivum, das Abschreibungskonto als Verlust.
Auch die nicht monatlich zahlbaren Unkosten können ähnlich in der
Gewinnberechnung Berücksichtigung finden. Der monatliche Anteil
an Steuern, Versicherungsgebühren etc. wird einem Unkosten -
reserve-Konto zu Lasten des Betriebsunkostenkontos gutgeschrieben,
die Zahlungen hingegen dem Unkostenreserve-Konto belastet.
Diese antizipierende Verteilung vermindert den Gewinn und
vermehrt die bereits bezahlten Betriebskosten 1 ).
Rentabilitätsber e clinun gen.
§ 64. Die Rentabilitätsberechnung hat entweder den Reinertrag
der ganzen Unternehmung im Auge —- Beispiel: Monatliche
Ermittelung des Erfolges, Gründungspläne — oder sie untersucht
die Rentabilität einzelner Betriebsabteilungen, einzelner Arbeits-')
Vgl. Foell, Monatliche Gewinn- und Verlustermittlung in Fabrikbetrieben.
Berlin 1909. S. 21 u. a.