Full text : Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

327

Übertrag:  Mk.  335,51

Besondere  Verkaufsspesen:

Zinsverluste  durch  Zielüberschreitung  und  während  der  Fabrikation ­
  4°/«,  Musterspesen  Vs°/oi  Zuschlag  für  fehlerhafte  Ware
Vs 0 /«)  Bankspesen,  Verluste  an  Außenständen  5%i  Frachtkosten

1%>  zusammen  10  */ 4 %  im  Hundert

Hundert

Mk.  398,^3
+  6%  Skonto  i.  H.  „  25,42
Mk.  423,75
+  1%  Verkaufsprovision  i.  H.  „  4,28

Verkaufspreis  für  73,6  m  Mk.  428,03
1  m  3=  Mk.  5,81.

NB.  Die  Ausgaben  für  Hilfs-  und  Nehenmaterial  (öl,  Schützen,  Karden,
Nadeln,  Stickseide,  Verpackung  u.  a.)  und  die  Betriebsverwaltung  (Zeichner,
Meister,  Aufseher,  Nachseher,  Musterweber  usw.)  sind  in  den  Lohnaufschlftgen
verrechnet.
In  beiden  Kalkulationsbeispielen  werden  Rohstoff-  und  Arbeitskosten ­
  getrennt,  die  Zusatzkosten  im 1  ersten  Beispiel  summarisch
aufgeschlagen  (pro  Arbeitsstunde,  in  anderen  Fällen  x«/ 0 .  yom  Umsatz, ­
  Herstellungswert  etc.),  im  zweiten  Beispiel  hingegen  spezialisiert ­
  nach  den  einzelnen  Arbeitsstadien  bzw.  nach  Einzelposten,
Nach  einer  dritten  Methode  werden  die  Arbeitskosten  einschließlich ­
  der  Zusatzkosten  kalkuliert,  die  Unkosten  also  vollständig ­
  verteilt  und  eingerechnet.  Das  Schema  dieser  Kalkulationsformel ­
  ist  beispielsweise:

Jutegarn.

1.  Materialwert  einschl.  Materialunkosten  ....  Mk.
2.  Arbeitskosten:

Mk.  0,725

Schlichten
.Weben  .

Kröppen

Kalandern
Mangeln  .
Doublieren
Legen  .  ,

v  <<146
„  0,146  „  5,393

Für  100  m  Fertigware  Mk.  .  .

Auf  Seite  324  und  326  wurden  Kalkulationsmethoden  aus  der
Textil-Industrie  angegeben;  die  erste  verteilt  die  Generalkosten  nach
der  Zahl  der  Betriebsstunden,  die  zweite  durch  Aufschlag  auf  die
Arbeitslöhne.  Die  folgende  Methode  verteilt  sie  auf  die  Produktionsmenge. ­

            
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