Full text : Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

328

Berechnungsentwurf  einer  mechanischen  Buntweberei. ­


I.

G^rn  preis:
a)  Rohgarn  einschließlich  Fracht
10  Pfd.  engl.  —  4,5  kg  =  Mk.  14,30
1  „  =  „  3,18

b)  Garn,  in  einer  Lohnbleicherei  gebleicht:

Rohgarn
Bleichlohn
10  o/o  Gewichtsverlust
Beförderung
c)  Gefärbt:  Rohgarn
Färberlohn
Beförderung

Mk.  3,18
„  -,15
„  -,32
„  —,03  Mk.  3,68  f.  1  kg
Mk.  3,18
„  —,60  im  Durchschnitt
„  —  ,03  Mk.  3,81  f.  1  kg

II.  K  e  11  e  n  s  p  u  1  m  a  s  c  h  i  n  e  n:
a)  Kosten:  Zinsen  und  Amortisation  auf
die  Anlagekosten  bzw.  den  jeweiligen
Buchwert,  10%'  von  Mk.  =  Mk.
Betriebskosten  dieser  Maschine  (vgl.  Maschinenkosten, ­
  8.  198)  „

Gesamtkosten  für  10  Maschinen  zu  70
Haspel  =  700  Haspel  und  300  Arbeitstage ­


Mk.  4  043.55

b)  Leistung:  Trommelumfang  70  cm,  Tourenzahl  130  pro
Minute;  i
Soll-Fadenlänge  70  X  130  ==  91  m
pro  Stunde  =  5  460  m
in  10  Arbeitsstunden  =  54  600  m
Die  Sollänge 1 )  eines  36  er  Garns  ist  36  X  768  m  auf
T768  ■  36  -10"

1  Pfd.  engl.  d.  i.

4,5

61.440  m  auf  1  kg.  Die

berechnete  Leistung  eines  Haspels  ist  54  600  m,  die  tat

')  Die  technische  Methode  (siehe  S.  44,  73)  legt  ihrer  Berechnung  die  theoretische ­
  oder  Sollfadenlänge  des  Garns  zugrunde  und  ermittelt,  wieviel  Garn
für  eine  bestimmte  Stofflänge  erforderlich  ist  (Länge  des  Stoffes  mal  Anzahl
der  Kettenfäden  für  die  Kette;  Stoffbreite  mal  Anzahl  der  Schußfäden  für  das
Schußgam)  unter  Berücksichtigung  der  Verluste  während  der  Verarbeitung.
Der  tatsächliche  Verbrauch  wird  von  dieser  theoretischen  Bedarfsrechnung
ah  weichen;  er  wird  beeinflußt  von  der  wirklichen  Länge  und  dem  tatsächlichen
Gewichte  des  Garns,  der  Gewissenhaftigkeit  und  Geschicklichkeit  des  Arbeiters,
dem  Grade  des  Einwebens  des  Stoffes  usf.,  Faktoren,  die  man  bei  der  technischen ­
  Methode  der  Kostenermittelung  mit  in  Rechnung  ziehen  kann.
Im  obigen  Beispiel  handelt  es  sich  um  die  Ermittelung  von  Durchschnittswerten. ­

            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.