Object: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov] (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 4)

167 
(1470) 1877 Juli 25 
vom 1. Oktober an herauszugeben. Ich dachte sofort an Dich als 
den Redakteur beider Blätter. Die Revue soll monatlich zweimal 
und die Korrespondenz 2—3mal, zur Reichstagszeit 6mal er- 
scheinen etc. 
Der Redaktion der „Revue“ will Höchberg, der studiert hat 
und etwa 30 Jahre alt ist, nach Bedarf zur Hand gehn, ohne jedoch 
das Dispositionsrecht zu haben. Der Redakteur beider Unterneh- 
mungen soll ein Jahresgehalt von 3000 Mark erhalten. ... Wir 
sind alle, soweit ich bis jetzt gefragt habe, einig darüber, daß die 
Redaktion in Deinen Händen am besten ruhe.“ 
2. Hamburg, 5. 7. 1877: „Die Revue wird vom 1. Oktober 
an erscheinen. . .. Bei Herausgabe der Revue wird Höchberg, 
welcher sich wahrscheinlich direkt an Dich wendet, behülflich 
sein. Ich denke mir dies so: Du überweisest ihm oder verständigst 
Dich mit ihm über einzelne Departements, welche er verwaltet, so 15 
z. B. Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaft. Die Bücher- 
novitäten auf diesem Gebiet wird Höchberg besprechen. . . . Stellt 
sich heraus, daß Du Deine ganze Kraft bei der Korrespondenz ein- 
setzen mußt, so läßt sich leicht ein neues Arrangement treffen. Ich 
zeige hierbei auf Dr. Wiede hin, der ein eifriger Parteigenosse ist, # 
Französisch, Englisch und Italienisch spricht und schreibt, viel 
gereist ist und selbst eine soziale Revue in Zürich herausgeben 
wollte. Als er neulich hier war, redete ich ihm den Plan aus etc. 
(hat aber nicht gesessen!)“ 
3. Hamburg, 18. 7. 1877: 
„... Du hast für die Korrespondenz definitiv angenommen 
(i.e. Hirsch will für den Monat August den Versuch machen). 
‚.. Mit der Revue sind wir immer noch nicht im festen Geleise. 
Da Du ablehntest, so unterhandelten wir neuerdings mündlich hier 
mit Höchberg. Da kam in Betracht, daß die Leipziger wie ein # 
Mann gegen eine Redaktion der Revue aus lauter Parteineulingen 
sind. Höchberg gefällt allen ganz gut, doch Wiede nicht. Man 
fürchtet, daß eine schwache Redaktion — und eine ungekannte 
kann eventuell eine schwache sein — in Berlin leicht in Dühring- 
sches Fahrwasser geraten und so den Keim zu fatalen Differenzen # 
in der Partei legen könne. Ich sehe nun zwar nicht so schwarz, 
allein darin gebe ich jedem Recht: die Revue muß im ersten Quar- 
tal von einem literarisch gebildeten, in der Partei allseitig bekann- 
ten Genossen mitredigiert und gezeichnet werden, mit andern Wor- 
ten, eingeführt werden. Ich glaube, daß Du das ganz gut tun “ 
San ....“ (worauf jedoch Hirsch erklärt, daß er nicht tun 
wird).
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.