Full text: Die deutsche Hausindustrie

§ 4- Wohnung, Ernährung und Gefundhcit 
93 
Erhebungen aus dem Jahre 1901 
dartun. In den als Arbeitsftätte 
dienenden Küchen entfiel auf die einzelne Perfon ein Luftraum von 
weniger als 3 cbm in 1 Falle, 
von weniger als 4 cbm in 2 Fällen 
von weniger als 11 
cbm in 3 Fällen 
5 „ „5 „ 
12 
„ „ 4 „ 
6 „ „5 „ 
13 
„ „ 2 „ 
7 .. „6 „ 
„ 14 
„ „ 4 „ 
8 „ „8 „ 
15 
„ „ 2 „ 
9 „ „ 3 „ 
16 
„ „ 3 „ 
„ 10 „ „ 7 „ 
von 17—21 
„ „ 5 „ 
in den als Arbeitsftätte dienenden Wohnräumen 
unter 5 cbm in 2 Fällen 
unter 12—14 cbm 
in 6 Fällen 
„ 6—8 „ „ 5 „ 
,, 14—16 „ 
„ 3 „ 
„ 8—10 „ „ 9 „ 
„ 10—12 „ „ 6 „ 
„ 16—20 „ 
„ 5 „ 
in den Werk ftätten 
unter 5 cbm in 2 Fällen 
unter 12—14 cbm 
in 6 Fällen 
„ 6—8 „ „11 „ 
„ 14—16 „ 
„ 5 „ 
„ 8—10 „ „ 5 „ 
„ 16—20 „ 
„ 9 „ 
„ 10—12 „ „ 6 „ 
„ 20—37 „ 
„ 5 „ ’) 
H. Grandke 2 ) hat die Schlafräume in 84 Heimarbeiterwohnungen 
gefondert in Betracht gezogen und kommt zu dem Refultat, da(z einen Luft 
raum 
von weniger als 20 cbm 69,8 Prozent aller Perfonen 
15 „ 44,4 
10 „ 16,3 
zur Verfügung haben. 
f 
Einen etwas tiefem Einblick in die innigen Zufammenhänge von Wohnung 
und Leben der Heimarbeiter gewähren die Schilderungen von Käthe Gaebel 
auf Grund der durch den Gewerkverein der Heimarbeiterinnen angeftellten 
ftatiftifchen Untersuchung. 3 ) Sie hat die Enquete nach drei Gefichtspunkten 
bearbeitet: nach der Anzahl der Zimmer, der Bewohnerzahi 
pro Raum und dem Mietpreis. 
Die Mehrzahl der in die Enquete einbezogenen Heimarbeiterinnen (die 
durchweg der Mittelfchicht der Arbeiterfchaft angehören) hat Zweizimmer 
wohnungen zur Verfügung. In einigen Städten, wie Berlin, Breslau, Königs 
berg, München, Neifze, Pofen, überwiegt die Einzimmerwohnung. Dreizimmer 
wohnungen kommen, wenn auch in geringer Anzahl, in allen berückfichtigten 
*) Vgl. das Referat von Prof. Dr. Sommerfeld auf dem erften allgemeinen 
Heimarbeiterfchutzkongrefc 1904 (Protokoll 48). 
2 ) 0 r a n d k e a. a. 0. 295 ff. 
3 ) K. 0 aeb e 1 a. a. 0. 12 ff.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.